Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAusland

Afghanistan: Taliban lassen 14 Menschen öffentlich auspeitschen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBaerbock: Harter Vorwurf an PutinSymbolbild für einen TextInflation: überraschende ZahlenSymbolbild für einen TextSPD-Mann wechselt zur CSUSymbolbild für einen TextDrei DFB-Stars verpassen TrainingSymbolbild für einen TextBauarbeiter stürzt 20 Meter tiefSymbolbild für ein VideoBizarrer Fund im Magen eines MannesSymbolbild für einen TextSchutz vor Telefonbetrug wird Pflicht
WM: Ruppiger Kampf ums Achtelfinale
Symbolbild für einen TextHund erschießt HerrchenSymbolbild für einen TextAutobahn nach tödlichem Unfall gesperrtSymbolbild für einen TextUngewöhnlicher Mann legt Flughafen lahmSymbolbild für einen Watson TeaserBallack mit harscher Kritik an DFB-StarSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Taliban lassen 14 Menschen öffentlich auspeitschen

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 24.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Taliban feiern ein Jahr nach der Übernahme von Kabul: Frauenrechte im Land werden immer härter eingeschränkt.
Taliban feiern ein Jahr nach der Übernahme von Kabul: Frauenrechte im Land werden immer härter eingeschränkt. (Quelle: Reuters/Ali Khara)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Taliban kehren in Afghanistan offenbar zu alter Härte zurück. Aus den USA kommt scharfe Kritik.

Die USA haben Berichte über eine öffentliche Auspeitschung in Afghanistan scharf kritisiert. Diese seien ein "entsetzliches als auch gefährliches Zeichen" dafür, dass die Taliban die Politik der Vergangenheit wieder aufnähmen, schrieb die US-Sondergesandte für afghanische Mädchen und Frauen Rina Amiri am Donnerstag auf Twitter. "Das hat schon einmal nicht gut geendet und wird das Land erneut auf einen gefährlichen Weg führen", schrieb sie weiter.

Am Mittwoch haben die Taliban in der Provinz Logar im Osten des Landes nach eigenen Angaben 14 Menschen in einem Fußballstadion öffentlich auspeitschen lassen. Den Beschuldigten sei unter anderem Ehebruch, Diebstahl oder Korruption vorgeworfen worden, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. In den sozialen Medien kursierten Aufnahmen, auf denen hunderte Zuschauer zu sehen sind, die den martialisichen Strafmaßnahmen beigewohnt haben sollen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Seit der Machtübernahme der Taliban im Sommer des Vorjahres ist es das erste Mal, dass eine öffentliche Auspeitschung als Strafe bestätigt wurde. Während der ersten Taliban-Herrschaft von 1996 bis 2001 wurden Auspeitschungen, Amputationen oder Steinigungen in der Öffentlichkeit vollzogen.

Frauenrechte werden immer weiter eingeschränkt

Gleichzeitig haben in der Hauptstadt Kabul Frauen am Donnerstag erneut gegen die Beschneidung ihrer Rechte durch die Taliban-Regierung protestiert. Im Zentrum der Stadt riefen die Demonstrantinnen Slogans wie "Frau, Leben, Solidarität" oder "Wir kämpfen für unsere Rechte", wie die Tageszeitung "Hascht-e Sobh" berichtete. Es handele sich um den ersten Frauenprotest in der Stadt seit der Verhaftung einiger Frauenrechtlerinnen und Frauenrechtler vor einigen Wochen.

Seit ihrer Machtübernahme im August 2021 schränken die Taliban die Rechte von Frauen immer weiter ein. So sind in weiten Teilen des Landes die Mädchenschulen ab der siebten Klasse geschlossen. Erst kürzlich wurde Frauen in Kabul der Zugang zu Parks verboten, weil sich die Parkbesucher nicht an die Geschlechtertrennung gehalten haben sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Laut Medienberichten sollen die Taliban in der zentralen Provinz Urusgan Frauen nun außerdem den Kauf von Sim-Karten verboten haben.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Sohn von früherem Putin-Vertrauten in Norwegen vor Gericht
  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns
Eine Kolumne von Ursula Weidenfeld
AfghanistanKabulTalibanTwitterUSA

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website