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Israelischer Polizist erschießt Palästinenser

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 03.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Palästinensische Autonomiegebiete: Im Westjordanland hat ein israelischer Polizist einen Palästinenser erschossen.
Palästinensische Autonomiegebiete: Im Westjordanland hat ein israelischer Polizist einen Palästinenser erschossen. (Quelle: Nasser Ishtayeh/SOPA Images via ZUMA Press Wire)
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In Nablus hat ein israelischer Polizist einen Palästinenser erschossen. Aussage steht gegen Aussage: War es eine Exekution oder Selbstverteidigung?

Im Westjordanland hat ein israelischer Polizist einen Palästinenser aus nächster Nähe erschossen. Der Vorfall hat eine heftige Kontroverse in den sozialen Medien ausgelöst. Von palästinensischer Seite gab es auch am Samstag Vorwürfe einer "kaltblütigen Exekution" des 22-Jährigen am Freitag nahe Nablus. Pro-israelische Twitter-Nutzer verteidigten dagegen das Vorgehen des Polizisten als legitime Selbstverteidigung.

Die israelische Polizei hatte zu dem Vorfall mitgeteilt, der Palästinenser sei mit einem Messer bewaffnet gewesen. Er soll zunächst versucht haben, in das Fahrzeug eines israelischen Paars einzudringen. Dabei soll er von dem Fahrer des Wagens – einem Armeeoffizier in Urlaub – durch Schüsse verletzt worden sein. Anschließend soll er einem israelischen Polizisten in der Nähe eine tiefe Schnittwunde an der Schläfe zugefügt haben.

Israelische Soldaten sollen Krankenwagen nicht durchgelassen haben

Ein anderer Polizist habe daraufhin versucht, den Angreifer festzunehmen. Auf dem Video ist ein Kampf zwischen den beiden zu sehen, zwischenzeitlich sind noch zwei weitere Männer beteiligt. Am Ende soll der Palästinenser nach Angaben der Polizei versucht haben, dem Polizisten das Gewehr zu entreißen – in dem Video ist das nicht deutlich erkennbar. Es ist zu sehen, wie die Waffe auf den Boden fällt. Der Polizist zieht dann eine Handwaffe und erschießt den Palästinenser mit mindestens vier Schüssen. Er habe um sein Leben und das Leben anderer Menschen in der Umgebung gefürchtet, teilte die Polizei mit.

Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa schrieb, der Palästinenser sei von vier Kugeln getroffen worden. Israelische Soldaten hätten palästinensische Krankenwagen daran gehindert, zum Ort des Geschehens zu gelangen.

UN-Gesandter zeigt sich "entsetzt"

Der UN-Gesandte Tor Wennesland schrieb in einem Tweet, er sei "entsetzt" von der Tötung des Palästinensers. "Solche Vorfälle müssen umfassend und schnell untersucht werden und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden", forderte er.

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Die Lage im besetzten Westjordanland ist seit Monaten sehr angespannt. Nach einer Serie von Anschlägen auf Israelis, die im März begonnen hatte, führt die Armee dort vermehrt Razzien durch. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in diesem Jahr bereits 159 Palästinenser in Zusammenhang mit Militäreinsätzen, bei Zusammenstößen oder eigenen Anschlägen getötet. In Israel und im Westjordanland wiederum wurden in diesem Jahr 31 Zivilisten und Sicherheitskräfte bei Anschlägen getötet.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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