Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAuslandTerrorismus

IS verurteilt neue Mohammed-Karikaturen von "Charlie Hebdo"-Titelbild


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextProteste: Irans Regime fällt harte UrteileSymbolbild für einen TextSylter Lokal macht endgültig dichtSymbolbild für einen TextEU: Deutsche Bank nahm an Kartell teilSymbolbild für einen TextBericht: Millionen-Abfindung für BierhoffSymbolbild für ein VideoHier kommt jetzt Polarkälte – und bleibtSymbolbild für einen TextBierhoff-Nachfolge: Kandidat sagt DFB abSymbolbild für einen TextBundesliga-Kapitän beendet KarriereSymbolbild für einen Text"Unter uns"-Star: Comeback nach 24 JahrenSymbolbild für einen TextJugendliche vergewaltigt – Foto-FahndungSymbolbild für einen TextStar-Architekt will Hauptbahnhof verlegenSymbolbild für einen TextJäger stolpert und schießt Mann in BauchSymbolbild für einen Watson TeaserSexworkerin nimmt Kurt Krömer in SchutzSymbolbild für einen TextLounge 777 – das Gratis-Casino mit hohen Jackpots
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

"Extrem dumm": IS verurteilt neue Mohammed-Karikaturen

Von ap, dpa, afp
Aktualisiert am 14.01.2015Lesedauer: 2 Min.
Bei den Franzosen ist die neue "Charlie Hebdo"-Ausgabe sehr begehrt
Bei den Franzosen ist die neue "Charlie Hebdo"-Ausgabe sehr begehrt (Quelle: Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat prompt auf das Cover der neuen Ausgabe der Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" reagiert. Die Veröffentlichung neuer Mohammed-Karikaturen sei "extrem dumm", hieß es in einer Erklärung im Radiosender Al-Bajan, den die IS-Extremisten in von ihnen kontrollierten Gebieten in Syrien und im Irak ausstrahlen. Mit den neuen Karikaturen werde erneut der Prophet beleidigt.

Islamische Gelehrte der anerkannten Azhar-Universität in Kairo haben Muslime in aller Welt dagegen dazu aufgerufen, die neuen Karikaturen zu ignorieren. Gläubige sollten der "Versuchung des Hasses" widerstehen, verkündeten die Gelehrten in einer Erklärung.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

Zuvor hatte die ebenfalls hoch angesehene islamische Einrichtung Dar al-Ifta in Kairo - das Haus der islamischen Rechtsprechung - die Ausgabe als "ungerechtfertigte Provokation von 1,5 Milliarden Muslimen weltweit" kritisiert. Die Azhar-Universität verkündete hingegen im Kontrast dazu, "der Prophet ist zu groß, um durch solch anstößige Cartoons verletzt zu werden". Vergangene Woche hatten Azhar-Gelehrte den Anschlag in Paris als kriminelle und unislamische Tat verurteilt.

Auflage auf fünf Millionen erhöht

Die jüngste "Charlie Hebdo"-Ausgabe war am Mittwoch zunächst in einer Mammut-Auflage von drei Millionen Exemplaren erschienen. Das Cover zeigt einen weinenden Propheten Mohammed, der ein Schild mit der mittlerweile weltbekannten Solidaritätsbekundung "Je suis Charlie" in den Händen hält. Die Karikatur auf dem Titel ist versehen mit der Überschrift: "Alles ist vergeben."

Nach dem Ansturm auf die neue Ausgabe hat der Vertrieb MLP die spektakuläre Rekord-Auflage nach eigenen Angaben noch einmal erhöht: Demnach würden nun fünf Millionen Exemplare gedruckt. Die Zeitung war bereits am Morgen in allen 27.000 Zeitungsläden Frankreichs ausverkauft, wie die Presse-Handelsvereinigung UNDP mitteilte. Normalerweise erscheint "Charlie Hebdo" mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren.

Bekenner-Video von Al-Kaida aufgetaucht

Unterdessen hat sich der jemenitische Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida erneut zu dem Anschlag auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" bekannt. "Es wurden Helden rekrutiert, und sie haben gehandelt", erklärte einer der Anführer von Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap), Nasser Ben Ali al-Anassi, in einem im Internet erschienenen Video. Das Massaker sei "Vergeltung für den Propheten" gewesen.

Al-Ansi sagte in dem Video weiter, Frankreich gehöre zur "Partei des Satans". Er warnte vor weiteren "Tragödien und Terror". Der jemenitische Ableger von Al-Kaida wählte nach seinen Worten "das Ziel, legte den Plan vor und finanzierte die Operation".

Bereits kurz nach dem Anschlag wurde bekannt, dass die beiden Attentäter, die Brüder Chérif und Said Kouachi, Verbindungen zu Aqap gehabt haben sollen. Die Männer hatten vor einer Woche einen Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" in Paris verübt, bei dem insgesamt zwölf Menschen getötet wurden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Palästinenser beschießen Israel mit Rakete
Al-QaidaCharlie HebdoFrankreichIrakKairoMuslimeParisSyrien

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website