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Terrororganisationen verstecken Bomben in Elektrogeräten

Sprengsätze in Laptops  

Die neue Terrorgefahr

01.04.2017, 09:42 Uhr | lc, dpa

Terrororganisationen verstecken Bomben in Elektrogeräten. Die Scanner an Flughäfen könnten versteckte Bomben in Elektronikgeräten möglicherweise nicht erkennen.  (Quelle: imago images)

Die Scanner an Flughäfen könnten versteckte Bomben in Elektronikgeräten möglicherweise nicht erkennen. (Quelle: imago images)

Terrororganisationen haben nach Erkenntnissen von US-Ermittlern Methoden entwickelt, um Sprengsätze in Laptops und anderen elektronischen Geräten zu verbergen. Pikant: Diese werden möglicherweise nicht von den Scannern an Flughäfen erkannt.

Medienberichte beriefen sich auf Informanten aus der US-Bundespolizei FBI und andere Quellen aus Geheimdiensten. Demnach haben sich nicht näher bezeichnete Terrorgruppen auch Kontrollgeräte besorgt, um zu überprüfen, ob die getarnten Bomben tatsächlich unsichtbar sind.

Hinweise auf Bedrohung der Luftfahrt

Das US-Heimatschutzministerium bestätigte die Berichte zwar nicht. Es gebe aber Hinweise darauf, "dass Terrorgruppen weiterhin die zivile Luftfahrt zum Ziel haben, darunter fällt auch das Einschmuggeln von Sprengladungen in Elektronikgeräten", hieß es in einer Stellungnahme.

Die Erkenntnisse würden erklären, warum die USA und Großbritannien in der vergangenen Woche die Vorschriften für die Mitnahme größerer Elektronikgeräte verschärft haben. Die US-Regierung verbot am 21. März die Mitnahme dieser Geräte im Handgepäck auf Direktflügen von zehn Flughäfen im Nahen Osten und Afrika in die Vereinigten Staaten. Großbritannien verschärfte seine Regeln ebenso für einige Flüge aus derselben Region.

Viele Geräte nicht mehr an Bord erlaubt 

An Bord verboten sind nach US-Angaben alle elektronischen Geräte, die größer als Mobiltelefone sind, also Laptops, Tablet-Computer, E-Book-Reader oder Kameras. Die Elektronikgeräte können jedoch im Gepäck aufgegeben werden, das im Flugzeugbauch verstaut wird. Medizinische Geräte bleiben an Bord erlaubt.

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