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Obama wieder da: "Was ist passiert, als ich weg war"?

Obama wieder da  

"Was ist passiert, als ich weg war?"

25.04.2017, 12:41 Uhr | Andreas Hoenig, dpa

Obama wieder da: "Was ist passiert, als ich weg war"?. Der frühere US-Präsident Barack Obama im Gespräch mit Studenten in der Universität Chicago. (Quelle: Reuters/Kamil Krzaczynski)

Der frühere US-Präsident Barack Obama im Gespräch mit Studenten in der Universität Chicago. (Quelle: Kamil Krzaczynski/Reuters)

Im Januar hat sich Barack Obama als US-Präsident verabschiedet. Seinen ersten großen Auftritt seither hat er nun vor Studenten in Chicago absolviert - mal nachdenklich, aber auch gewohnt lässig.

Barack Obama hat nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus erst einmal Urlaub gemacht, in der Karibik und in der Südsee - er war lange weg. "Was ist passiert, als ich weg war"?, fragt er entspannt, als er am Montag in seiner Heimatstadt Chicago mit Studenten diskutiert. Und hat sofort die Lacher auf seiner Seite.

Trump bleibt unerwähnt

Vieles ist passiert, seitdem Donald Trump US-Präsident ist - Syrien-Krise, Nordkorea-Konflikt, der gescheiterte Versuch, die Gesundheitsreform Obamacare abzuschaffen. Zu aktuellen politischen Fragen aber äußert sich Obama nicht - den Namen Trump erwähnt er kein einziges Mal.

Jubel ertönt, als er die Bühne in einem Saal der Universität betritt, mehrere US-Sender übertragen live. Obama scheint sich gut erholt zu haben, kommt leger. Er trägt einen schwarzen Anzug, weißes Hemd, keine Krawatte.

Und der frühere US-Präsident hat eine Botschaft mitgebracht: Es ist wichtig und es lohnt sich, Verantwortung zu übernehmen. Die wichtigste Sache, die er tun könne, sei, die nächste Generation von politischen Führungskräften zu fördern, sagt Obama.

Obama als junger Mann

Er spricht über seine Zeit als junger Mann in Chicago, als er bei einer gemeinnützigen Organisation arbeitete. Er geht auf den digitalen Wandel ein, auf die Rolle von Smartphones, macht Witzchen über Selfies.

Mit ihm diskutieren sechs Studenten über bürgerliches Engagement. Als einer von ihnen meint, er sei in der 8. Klasse gewesen, als Obama 2008 zum Präsidenten gewählt wurde, sagt der 55-Jährige: "Kann ich das kurz sagen - ich bin alt."

Obama schlägt aber auch ernsthafte Töne an. Er glaube immer noch, dass es auf der persönlichen Ebene mehr gebe, was Amerikaner vereine - aber das sei nicht der Fall, wenn es um Politik und das öffentliche Leben gehe. Der frühere Präsident weist auf Veränderungen bei den Medien hin, die Rolle des Geldes in der Politik und Sonderinteressen.

Obama spricht von großen Herausforderungen wie dem Klimawandel, Ungleichheiten bei Einkommen. Und: Immer weniger junge Leute gingen zur Wahl - dieses Problem könne nur die junge Generation lösen.

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