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Xenia Sobtschak will nicht als Marionette des Kreml gelten

Xenia Sobtschak weist Gerüchte zürück  

"Putin hat meinem Vater das Leben gerettet"

25.10.2017, 12:47 Uhr | AFP

Xenia Sobtschak will nicht als Marionette des Kreml gelten. Die TV-Moderatorin will gegen Wladimir Putin antreten. (Quelle: dpa/Uncredited/Moscow News Agency)

Die TV-Moderatorin will gegen Wladimir Putin antreten. (Quelle: Uncredited/Moscow News Agency/dpa)

Die russische TV-Moderatorin Xenia Sobtschak will im kommenden Jahr gegen Wladimir Putin kandidieren. Das Gerücht, ihre Kandidatur sei von Kreml gesteuert, weist sie zurück – aber auch Kritik am Präsidenten meidet sie.

Auf einer Pressekonferenz wies die Präsidentschaftskandidatin Gerüchte zurück, ihre Kandidatur sei vom Kreml gesteuert, um Putins Konkurrenten Alexej Nawalny zu schwächen. Sie werde ihre Kandidatur zurückziehen, sollte Nawalny bei der Wahl im kommenden Jahr antreten dürfen, beteuerte Sobtschak.

Mit dem derzeitigen Kreml-Chef ging Sobtschak allerdings sehr zurückhaltend um. "Ich werde Putin nicht persönlich beleidigen", sagte sie. "Für mich ist Putin vor allem jemand, der meinem Vater in einer schwierigen Situation seines Lebens geholfen hat und sein Leben gerettet hat." Ihr Vater Anatoli Sobotschak war Bürgermeister von St. Petersburg und galt als der Mentor des russischen Präsidenten.

Nawalny darf wegen einer Verurteilung im Februar 2017 nicht bei der Präsidentschaftswahl im März antreten. Am Dienstag hatte die russische Wahlkommission mitgeteilt, dass der Kreml-Kritiker Nawalny erst ab 2028 wieder kandidieren dürfe. Putin hat bislang nicht erklärt, ob er wieder zur Wahl antritt. Seine erneute Kandidatur gilt aber als sicher. Aller Voraussicht nach wird Putin ein viertes Mandat bis 2024 erringen.

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