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Dramatische Lage: Menschen im syrischen Idlib brauchen dringend Hilfsgüter

Dramatische Lage  

Menschen im syrischen Idlib brauchen dringend Hilfsgüter

13.09.2018, 13:34 Uhr | dpa

Dramatische Lage: Menschen im syrischen Idlib brauchen dringend Hilfsgüter. Ein LKW-Fahrer wartet vor seinem Wagen, um Hilfsgüter von einer türkischen regierungsnahen Hilfsorganisation nach Idlib zu bringen.

Ein LKW-Fahrer wartet vor seinem Wagen, um Hilfsgüter von einer türkischen regierungsnahen Hilfsorganisation nach Idlib zu bringen. Foto: Lefteris Pitarakis/AP. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - "Am schwierigsten wäre es, wenn die Menschen Idlib nicht verlassen können, aber humanitäre Hilfe in der Provinz nicht zugelassen würde. Das würde eine sehr dramatische Lage bedeuten", sagte Christof Johnen, Leiter für die Internationale Zusammenarbeit beim Roten Kreuz.

Die Türkei müsse die Lieferung von Hilfsgütern ermöglichen. Schon jetzt sei die Lage für die Menschen in der Region äußerst angespannt. "Die Preise gerade für Grundnahrungsmittel sind in Idlib dramatisch gestiegen, dazu kommt ein Zusammenbruch der Infrastruktur. 8 von 28 Kliniken in der Region Idlib haben den Betrieb eingestellt, die anderen können nur eingeschränkt arbeiten." Bei einem möglichen Angriff sei eine Evakuierung der Stadt kaum möglich, sagt Johnen.

Am Nachmittag trifft Außenminister Heiko Maas in Berlin den IKRK-Präsidenten Peter Maurer zu Gesprächen auch über Syrien. Idlib ist das letzte große Rebellengebiet in Syrien. Die Regierung hatte dort in den vergangenen Wochen ihre Truppen zusammengezogen und mit einer Offensive gedroht. Sie will nach eigenen Angaben das ganze Land wieder unter ihre Kontrolle bringen. Damaskus und sein Verbündeter Russland wollen in Idlib nach eigenen Angaben "Terroristen" bekämpfen. In der Region ist die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundene Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS), die sich früher Al-Nusra-Front nannte, sehr stark. Nach Angaben des UN-Syrienvermittlers Staffan de Mistura hat die Gruppe rund 10.000 Kämpfer in Idlib.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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