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"Trident Juncture": Kampfpanzer der Bundeswehr treffen zu Nato-Großmanöver ein

"Trident Juncture"  

Kampfpanzer der Bundeswehr treffen zu Nato-Großmanöver ein

11.10.2018, 17:14 Uhr | dpa

"Trident Juncture": Kampfpanzer der Bundeswehr treffen zu Nato-Großmanöver ein. Leopard-2-Panzer für das Großmanöver der Nato in Norwegen.

Leopard-2-Panzer für das Großmanöver der Nato in Norwegen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam. (Quelle: dpa)

Fredrikstad (dpa) - Mehr als ein Dutzend Leopard-2-Panzer der Bundeswehr sind zum größten Nato-Manöver seit Ende des Kalten Krieges in Norwegen eingetroffen. Die rund 60 Tonnen schweren Kettenfahrzeuge rollten am Donnerstag in der Hafenstadt Fredrikstad von Bord eines Transportschiffes.

Sie werden nun auf der Straße und der Schiene weiter ins Übungsgebiet gebracht. Zu dem Manöver "Trident Juncture" werden rund 50.000 Soldaten erwartet. Die Bundeswehr stellt nach eigenen Angaben rund 10.000 davon. Mit den 16 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 kamen am Donnerstag auch noch Dutzende weitere deutsche Militärfahrzeuge an.

Die Nato will mit "Trident Juncture" vom 25. Oktober an für den sogenannten Bündnisfall trainieren. Dieser könnte ausgerufen werden, wenn einer oder mehrere der 29 Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen würden. In der Folge müssten dann die anderen Alliierten Beistand leisten.

Für den Bündnisfall wurde nach dem Ende des Kalten Krieges lange Zeit weniger intensiv geübt. Nachdem Russland sich 2014 die ukrainische Halbinsel Krim einverleibt hatte, änderte die Nato jedoch ihre Strategie. Vor allem Polen sowie die baltischen Alliierten Litauen, Lettland und Estland fühlen sich von der Politik des großen Nachbarn verstärkt bedroht. Sie fordern Aufrüstung und mehr Abschreckung. Deswegen gilt es auch nicht als Zufall, dass das Manöver in einem Land ausgerichtet wird, das eine gemeinsame Grenze mit Russland hat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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