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Innerkoreanische Annäherung: Süd- und Nordkorea wollen mehrere Grenzposten auflösen

Innerkoreanische Annäherung  

Süd- und Nordkorea wollen mehrere Grenzposten auflösen

26.10.2018, 14:20 Uhr | dpa

Innerkoreanische Annäherung: Süd- und Nordkorea wollen mehrere Grenzposten auflösen. Der südkoreanische General Kim Do-gyun (r) gibt dem nordkoreanischen General An Ik San bei einem Treffen im Grenzdorf Panmunjom die Hand.

Der südkoreanische General Kim Do-gyun (r) gibt dem nordkoreanischen General An Ik San bei einem Treffen im Grenzdorf Panmunjom die Hand. Foto: KOREA POOL via Yonhap/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Seoul (dpa) - Nord- und Südkorea wollen nach der Entmilitarisierung des Grenzorts Panmunjom noch bis Ende November mehrere Kontrollposten entlang der schwer befestigten Grenze auflösen.

Als weitere Entspannungsmaßnahme sollten insgesamt elf Einrichtungen auf jeder Seite komplett abgebaut und das dortige Grenzpersonal samt Schusswaffen abgezogen werden, teilten beide Seiten am Freitag in einer Erklärung mit. Im Dezember solle dann geprüft werden, ob sich beide Seiten an diese Abmachungen gehalten hätten.

Die Zerstörung der 22 Kontrollposten sind als Test gedacht. Die Erfahrungen damit sollen die Grundlage dafür sein, sämtliche Posten an der Grenze abzubauen.

Zudem wollen die Militärs beider Seiten gemeinsame Inspektionen im Mündungsgebiet des Flusses Han zulassen, also im gemeinsamen Grenzgebiet. Damit wollen sie ausloten, ob ein freier ziviler Schiffsverkehr möglich ist. Bisher war der Zugang wegen der Spannungen nicht möglich.

Die Schritte sind Teil eines Militärabkommens, das die Verteidigungsminister beider Länder im Rahmen des innerkoreanischen Gipfeltreffens im September im Pjöngjang unterzeichnet hatten. In den vergangenen Wochen hatten beide Staaten bereits alle Landminen aus der sogenannten Gemeinsame Sicherheitszone (JSA) in Panmunjom entfernt. Die JSA liegt inmitten der demilitarisierten Zone, die die koreanische Halbinsel seit dem Korea-Krieg (1950-53) auf vier Kilometer Breite und etwa 250 Kilometer Länge trennt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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