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Kim Jong Un in China: Xi sieht historische Chance auf Einigung in Korea

Vor Treffen mit Trump  

China sieht "seltene historische Chance" für Einigung in Korea

10.01.2019, 09:52 Uhr

Kim Jong Un in China: Xi sieht historische Chance auf Einigung in Korea. Chinas Präsident Xi und Nordkoreas Diktator Kim bei einem Treffen in Peking: Zuletzt hatte Kim in seiner Neujahrsansprache mit einer Kursänderung gedroht, sollten die USA die Strafmaßnahmen gegen sein Land aufrecht halten. (Quelle: imago/Xinhua)

Chinas Präsident Xi und Nordkoreas Diktator Kim bei einem Treffen in Peking: Zuletzt hatte Kim in seiner Neujahrsansprache mit einer Kursänderung gedroht, sollten die USA die Strafmaßnahmen gegen sein Land aufrecht halten. (Quelle: Xinhua/imago)

Vor einem zweiten Treffen mit US-Präsident Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim seine Nähe zur chinesischen Führung demonstriert. Für die hat die Einigung Koreas wichtige Fortschritte gemacht.

Chinas Präsident Xi Jinping hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in den Verhandlungen mit den USA den Rücken gestärkt. Xi sehe eine "seltene historische Chance" für eine Einigung auf der koreanischen Halbinsel, habe der chinesische Staatschef Kim bei dessen Besuch in Peking in dieser Woche gesagt, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Xi drückte demnach die Hoffnung aus, Kim und US-Präsident Donald Trump würden bei einem möglichen zweiten Gipfeltreffen aufeinander zugehen.

Kim versprach laut Xinhua, sein Land werde sich bei einer solchen Gelegenheit darum bemühen, "Ergebnisse zu erzielen, die von der internationalen Gemeinschaft begrüßt werden". Nordkoreas Machthaber erklärte nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA, Pjöngjangs "grundsätzliche Position, eine friedliche Lösung durch Dialog zu verfolgen, bleibt unverändert". Nordkoreas Machthaber habe allerdings seine Sorge über den Stillstand in den Verhandlungen mit den USA ausgedrückt.

Verhandlungen zuletzt gestockt

Die Verhandlungen über die Denuklearisierung Nordkoreas waren zuletzt ins Stocken geraten. Während Nordkorea sich eine Aufweichung der gegen das Land verhängten Sanktionen erhofft, pochen die USA darauf, dass Pjöngjang zuerst seine Nuklearwaffen aufgibt.

Kim war Anfang der Woche zu einem mehrtägigen Besuch in China eingetroffen. Nach Einschätzung von Experten diente die Reise dazu, sich vor dem geplanten nächsten Gipfeltreffen mit US-Präsident Trump mit der chinesischen Führung abzustimmen.

Nach Angaben von US-Präsident Trump beraten Pjöngjang und Washington nach dem historischen Gipfel im vergangenen Juni in Singapur derzeit über ein zweites Treffen. Zuletzt hatte Kim in seiner Neujahrsansprache mit einer Kursänderung gedroht, sollten die USA die Strafmaßnahmen gegen sein Land aufrecht halten.

Südkorea will Sanktionen gegen Pjöngjang regeln 

Nordkorea ist international weitgehend isoliert. China ist der engste Verbündete Pjöngjangs und ein wichtiger Akteur in den Verhandlungen über die atomare Abrüstung in Nordkorea. China sei bereit eine "positive und konstruktive Rolle" bei der Denuklearisierung der Halbinsel zu spielen, sagte Xi. Wie die KCNA berichtete, nahm Xi eine Einladung Kims an, Nordkorea zu geeigneter Zeit zu besuchen.


Südkoreas Präsident Moon Jae In erklärte unterdessen, Seoul werde versuchen, das Problem der internationalen Sanktionen gegen Pjöngjang so bald wie möglich zu beheben. Dafür müsse Nordkorea jedoch "mutige, konkrete Maßnahmen zur Denuklearisierung" ergreifen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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