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Proteste gegen Vucic: Zehntausende Serben gehen gegen Präsident auf die Straße

Proteste gegen Vucic  

Zehntausende Serben gehen gegen Präsident auf die Straße

09.02.2019, 21:32 Uhr | dpa

Proteste gegen Vucic: Zehntausende Serben gehen gegen Präsident auf die Straße. Zehntausende Menschen demonstrieren den zehnten Samstag in Folge gegen Präsident Vucic.

Zehntausende Menschen demonstrieren den zehnten Samstag in Folge gegen Präsident Vucic. Foto: Boris Babic. (Quelle: dpa)

Belgrad (dpa) - Zehntausende Menschen haben in Belgrad und anderen serbischen Städten den zehnten Samstag in Folge gegen den Präsidenten Aleksandar Vucic demonstriert. Unter dem Motto "Einer von fünf Millionen" forderten sie freie Medien und faire Rahmenbedingungen für Wahlen.

Davon abgesehen blieben die politischen Ziele der Demonstranten auch nach zweieinhalb Monaten recht unkonkret. Das Spektrum der sie unterstützenden Parteien reicht von links bis weit rechts. Das Motto der Proteste leitet sich von einer Aussage des Präsidenten ab, derzufolge dieser auf die Forderung der Demonstranten selbst dann nicht eingehen würde, wenn dies von fünf Millionen Bürgern gefordert würde. Serbien hat sieben Millionen Einwohner.

Gegen die Vucic-Regierung gingen am Samstag auch Menschen in den Städten Kragujevac, Pirot, Prokuplje, Gornji Milanovac, Bela Crkva und Boljevac auf die Straße, berichtete das Portal "danas.rs". Ausgelöst hatte die Proteste der brutale Angriff auf einen linken Oppositionspolitiker im vergangenen November im Süden des Landes. Die Täter sind bis heute unbekannt.

Diese Woche reagierte Vucic auf die Demonstrationen mit einer Tour durch südserbische Städte und Dörfer. Er sprach zu Versammlungen und traf Mitarbeiter von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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