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May-Nachfolge: Boris Johnson und Jeremy Hunt in der Stichwahl

Stichwahl in Großbritannien  

Johnson und Hunt gehen ins Rennen um May-Nachfolge

20.06.2019, 19:39 Uhr | AFP, dpa, rtr, jmt

 (Quelle: Rob Pinney/ZUMA Press/imago images)
May-Nachfolge: Boris Johnson und Jeremy Hunt erreichen Tories-Stichwahl

Die Tories haben die Wahl: Boris Johnson und Jeremy Hunt haben sich im Rennen um die Nachfolge von Parteichefin Theresa May durchgesetzt. Johnson geht als Favorit in die Stichwahl. (Quelle: t-online.de)

Boris Johnson: Darum ist der Ex-Außenminister Großbritanniens der Favorit um den Parteivorsitz. (Quelle: t-online.de)


Im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May gibt es ab sofort nur noch zwei Bewerber: Ex-Außenminister Boris Johnson und den amtierenden Außenminister Jeremy Hunt.

Außenminister Jeremy Hunt tritt gegen den Favoriten Boris Johnson im Rennen um das Amt des konservativen Parteichefs und britischen Premierministers an. Er erhielt bei der fünften und letzten Abstimmung in der Fraktion 77 Stimmen und setzte sich damit gegen Umweltminister Michael Gove durch, der nur zwei Stimmen weniger bekam.

Boris Johnson liegt weiter vorn

Brexit-Hardliner und Ex-Außenminister Johnson lag mit 160 Stimmen erneut weit vor seinen Konkurrenten. Zwischen Johnson und Hunt sollen jetzt die rund 160.000 Parteimitglieder bis Ende Juli per Briefwahl als neuen Vorsitzenden bestimmen. Dieser übernimmt auch den Posten des Regierungschefs. Zuvor sollen sich beide Kandidaten in regionalen Konferenzen vorstellen.

Johnson gilt als überaus beliebt an der Parteibasis. Ihm wird zugetraut, Brexit-Wähler, die sich von den Konservativen abgewendet haben, wieder zurückzugewinnen. Hunt hatte beim Brexit-Referendum vor drei Jahren gegen den EU-Austritt gestimmt, kurze Zeit später aber eine Wandlung zum Brexit-Befürworter vollzogen. Viele glauben, dass er sich damit schon in Position bringen wollte für die May-Nachfolge.


Die Frist für die Loslösung von der EU wurde inzwischen bis 31. Oktober verlängert. Johnson will das Abkommen für den EU-Austritt nachverhandeln, was Brüssel aber strikt ablehnt. Sollte das nicht gelingen, will er wohl ohne Deal ausscheiden – mit drastischen Folgen für die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa, AFP, Reuters

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