Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Streit um Autonomiestatus - Kaschmirkrise: Ausgangssperre in indischer Region gelockert

Streit um Autonomiestatus  

Kaschmirkrise: Ausgangssperre in indischer Region gelockert

09.08.2019, 11:26 Uhr | dpa

Streit um Autonomiestatus - Kaschmirkrise: Ausgangssperre in indischer Region gelockert. Soldaten bewachen die Kaschmir-Region, auch um Proteste gegen das Vorgehen der indischen Regierung zu verhindern.

Soldaten bewachen die Kaschmir-Region, auch um Proteste gegen das Vorgehen der indischen Regierung zu verhindern. Foto: Dar Yasin/AP. (Quelle: dpa)

Neu-Delhi/Srinagar (dpa) - Im Zuge der Aberkennung der Autonomierechte für ihre Kaschmirregion hatte die indische Regierung eine Ausgangssperre in der Gegend verhängt - diese ist inzwischen nach offiziellen Angaben gelockert worden.

Für das reguläre Freitagsgebet dürften die Menschen in der Stadt Srinagar und umliegenden Gebieten in Moscheen in ihrer Nachbarschaft gehen, teilte die Polizei mit. Auch seien mehrere Supermärkte, Apotheken und andere Läden wieder geöffnet. Nach lokalen Medienberichten funktionierten zudem die Internet- und Telefonverbindungen in der Himalaya-Region zumindest teilweise wieder.

Indiens Regierung hatte der Region Jammu und Kaschmir Anfang der Woche den Autonomiestatus entzogen, ohne die Bevölkerung des Gebiets davor zu fragen oder darüber zu informieren. Zurzeit kontrollieren Zehntausende Soldaten das Himalaya-Gebiet, auch um Proteste gegen das Vorgehen der Regierung in Neu Delhi zu verhindern. Das Militär schränkt zudem die Bewegungsfreiheit der Menschen dort ein. Es galt eine Ausgangssperre. Internet und Telefon waren seit Sonntagabend gesperrt.

Aktivisten berichten von Hunderten Festnahmen von Lokalpolitikern und Separatistenführern und deren Helfern.

Die bisherige Autonomieregelung sicherte der indischen Kaschmir-Region unter anderem eine eigene Verfassung und Flagge sowie weitgehende Kompetenzen zu - mit Ausnahme der Außen- und Verteidigungspolitik sowie der Telekommunikation.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal