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Nordkorea: Kim Jong Un zeigt sich hoch zu Ross – schon wieder

Besuch auf heiligem Berg  

Kim Jong Un zeigt sich hoch zu Ross – schon wieder

04.12.2019, 12:15 Uhr | dpa

Kim Jong Un: Nordkoreas Machthaber reitet aus

Der nordkoreanische Staatsführer Kim Jong Un hat mit Armeeoffizieren einen winterlichen Ausritt unternommen. (Quelle: Reuters)

Durch den Schnee Nordkoreas: Machthaber Kim Jong Un unternahm gemeinsam mit seiner Ehefrau und hohen Offizieren einen Ausritt. (Quelle: Reuters)


Zum zweiten Mal in zwei Monaten hat sich Nordkoreas Machthaber auf einem weißen Pferd gezeigt, diesmal mit seiner Ehefrau Ri Sol Ju. Hat der Auftritt mit den Atomverhandlungen mit den USA zu tun?

Foto-Serie mit 4 Bildern

Vor einem wichtigen Parteitreffen hat sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un auf dem Rücken eines weißen Pferdes im Schnee auf dem höchsten Berg des Landes ablichten lassen. Zusammen mit kommandierenden Offizieren sei Kim "auf einem edlen Ross über das weite Gebiet des Paektu-Bergzugs geritten", berichteten die staatlichen Medien des abgeschotteten Landes. Dort habe er sich "revolutionäre Schlachtfelder" angesehen.

Auf einem der dazu veröffentlichten Bilder war neben dem reitenden Kim auch seine Frau Ri Sol Ju auf dem Rücken eines Schimmels zu sehen. Wann genau die Aufnahmen entstanden, war unklar.

Symbol der Herrscherfamilie

Es war das zweite Mal binnen zwei Monaten, dass Fotos vom reitenden Kim auf dem schneebedeckten Paektu an der Grenze zu China veröffentlicht wurden. Oft reist Kim vor wichtigen Entscheidungen zum Paektu, der in Nordkorea auch als Symbol der Herrscherfamilie gilt. Zuletzt waren dazu im Oktober Bilder vom reitenden Kim entstanden.

Kim Jong Un mit Militärs: Im Atomstreit mit den USA könnte eine Kursänderung bevorstehen. (Quelle: AP/dpa/KCNA)Kim Jong Un mit Militärs: Im Atomstreit mit den USA könnte eine Kursänderung bevorstehen. (Quelle: KCNA/AP/dpa)

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA kündigte am Mittwoch ein Treffen des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei für die zweite Dezemberhälfte an. Zweck sei es, über wichtige Angelegenheiten zu entscheiden, die mit der veränderten Situation im In- und Ausland zu tun hätten. In Südkorea wurde spekuliert, dass dabei mit Blick auf die stockenden Verhandlungen mit den USA über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm auch eine Kursänderung besprochen werden könnte.
 


Nordkorea hat die US-Regierung mehrfach aufgefordert, vor Jahresende neue Vorschläge zu machen. Am Dienstag stieß die Führung in Pjöngjang verdeckte Warnungen aus. Das Außenministerium erklärte, dass es den USA überlassen sei, "zu wählen, welches Weihnachtsgeschenk sie erhalten".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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