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Sorge um Unterseekabel: Nato-Staaten beobachten ungewöhnlich viele russische U-Boote

Sorge um Unterseekabel  

Nato-Staaten beobachten ungewöhnlich viele russische U-Boote

16.12.2019, 15:47 Uhr | dpa

Sorge um Unterseekabel: Nato-Staaten beobachten ungewöhnlich viele russische U-Boote. Die Nato hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr die meisten Aktivitäten russischer U-Boote seit dem Ende des Kalten Kriegs beobachtet.

Die Nato hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr die meisten Aktivitäten russischer U-Boote seit dem Ende des Kalten Kriegs beobachtet. Foto: epa Zemlianichenko/Pool/epa/dpa/Archiv. (Quelle: dpa)

Brüssel (dpa) - Nato-Staaten haben im Herbst das größte russische U-Boot-Manöver seit Ende des Kalten Krieges beobachtet. Russland verstärke kontinuierlich seine Operationen unter Wasser, sagte Nato-Sprecherin Oana Lungescu dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag).

Bei der Operation im Nordmeer und dem Nordatlantik im Oktober seien bis zu zehn russische U-Boote gleichzeitig beobachtet worden.

Die Nato reagiert nach eigenen Angaben bereits seit längerem auf die Entwicklung. Die Bündnisstaaten absolvieren demnach mehr Marineübungen und mehr Patrouillen und investieren in moderne Fähigkeiten zur U-Boot-Bekämpfung aus der Luft. Zudem wird in den USA in Norfolk (Virginia) ein neues Kommando aufgebaut, das unter anderem einen besseren Schutz der Transportwege zwischen Nordamerika und Europa über den Atlantik sicherstellen soll.

Der Nordatlantik sei wegen militärischer Nachschubrouten, ziviler Handelswege und Kommunikationskanälen "von vitaler Bedeutung für die Sicherheit Europas", sagte die Sprecherin.

Zu den bei der Nato kursierenden Szenarien gehört auch, dass russische U-Boote Unterseekabel zwischen den USA und Europa kappen könnten. Durch diese Kabel fließt auch ein Teil der Internetkommunikation. Attacken dieser Art könnten Teil einer hybriden Kriegsführung sein, also einer Mischung offener und verdeckter Kriegshandlungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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