Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Hongkong: Erneute Zusammenstöße – Krawalle und Tränengas in Einkaufszentren

Aktivisten in Weihnachtsverkleidung  

Krawalle und Tränengas in Hongkonger Shoppingmalls

25.12.2019, 11:43 Uhr | AFP

Hongkong: Erneute Zusammenstöße – Krawalle und Tränengas in Einkaufszentren. Junge Hongkonger in Weihnachtsverkleidung: Die Polizei ging mit Tränengas gegen Demonstranten vor. (Quelle: AP/dpa)

Junge Hongkonger in Weihnachtsverkleidung: Die Polizei ging mit Tränengas gegen Demonstranten vor. (Quelle: AP/dpa)

Auch im britisch geprägten Hongkong feiern viele Menschen Weihnachten. An Heiligabend sind erneut Demonstranten und Polizisten hart aneinandergeraten. Schauplatz diesmal: mehrere Einkaufszentren.

In Hongkong haben sich regierungskritische Demonstranten und Sicherheitskräfte an Heiligabend gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Tausende schwarz gekleidete Demonstranten gingen im Touristenbezirk Tsim Sha Tsui auf die Straße. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas gegen die Aktivisten einsetzte.

Nach Angaben der Polizei errichteten die Demonstranten Straßensperren und beschädigten Verkehrsampeln. Zudem kam es zu Demonstrationen in mindestens fünf Einkaufszentren, die ebenfalls gewaltsam eskalierten. In dem Luxus-Einkaufszentrum Harbour City entdeckten die Demonstranten eine Gruppe von Zivilpolizisten und bedrängten diese. Die Beamten nahmen mehrere Demonstranten fest, die Polizei setzte zudem Pfefferspray und Schlagstöcke ein. In einem anderen Einkaufszentrum stürzte ein Demonstrant und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Demonstranten mit Weihnachtsmann-Mützen

Die Protestbewegung hatte für die Weihnachtstage zu Demonstrationen besonders in den Shopping-Bezirken aufgerufen. Einige Demonstranten trugen Weihnachtsmann-Mützen und Rentiergeweihe. In der früheren britischen Kolonie Hongkong lebt eine beträchtliche christliche Minderheit.

In der chinesischen Sonderverwaltungszone hatten vor einem halben Jahr Massenproteste gegen die pekingtreue Führung begonnen, die teilweise in Gewalt mündeten. Bei den Kommunalwalen im November hatte Regierungschefin Carrie Lam zwar ein Debakel erlebt – dennoch gibt es weder bei ihr noch in Peking Anzeichen für Zugeständnisse.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal