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Mexikos Nationalgarde stoppt "Karawane" aus 1000 Migranten

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Eine von der mexikanischen Nationalgarde an der Weiterreise gehinderte Migrantin an der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko.
Eine von der mexikanischen Nationalgarde an der Weiterreise gehinderte Migrantin an der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko. (Quelle: Marco Ugarte/AP/dpa./dpa)
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Ciudad Hidalgo (dpa) - An Mexikos S├╝dgrenze hat es Zusammenst├Â├če zwischen Migranten und Sicherheitskr├Ąften gegeben. Gesch├Ątzt rund 1000 Mittelamerikaner hatten am Donnerstag den Grenzfluss Suchiate aus Guatemala ├╝berquert.

Nachdem sie auf mexikanischer Seite einige Kilometer weit gelaufen waren, versperrten Soldaten der Nationalgarde ihnen den Weg. Es kam zu Steinw├╝rfen durch Migranten und den Einsatz von Tr├Ąnengas durch die Soldaten.

Dies war auch am Montag geschehen, nachdem rund 500 Menschen das niedrig stehende Wasser des Flusses zu Fu├č durchquert hatten. Die meisten wurden festgenommen, einige wenige tauchten in Mexiko unter.

Die Migranten geh├Ârten gr├Â├čtenteils einer sogenannten Karawane von rund 3500 Menschen an, die vergangene Woche aus Honduras auf der Flucht vor Gewalt und Armut in Richtung USA aufgebrochen waren. Mexiko verwehrt den Migranten die Durchreise zur US-Grenze.

Nach Angaben von Mexikos Au├čenminister Marcelo Ebrard vom Dienstag entschieden sich etwa 1400 Mittelamerikaner, Asyl oder eine andere Aufenthaltsgenehmigung in Mexiko zu beantragen. Weitere rund 1000 Migranten h├Ątten um eine R├╝ckf├╝hrung in ihre Heimat gebeten.

Der gesch├Ąftsf├╝hrende US-Heimatschutzminister Chad Wolf teilte mit, Dutzende Beamte des Ministeriums unterst├╝tzten in Mittelamerika die Beh├Ârden. Dadurch seien Hunderte Personen festgenommen und in ihre Heimat zur├╝ckgeschickt worden. Sollten Angeh├Ârige der "Karawane" die US-Grenze erreichen, w├╝rden sie schnell "entfernt".

Zwischen Ende 2018 und Anfang 2019 waren mehrere "Karawanen" bis zur S├╝dgrenze der USA gelangt. US-Pr├Ąsident Donald Trump nutzte das Thema vor den Kongresswahlen 2018, um seine Anh├Ąnger zu mobilisieren. Er will die illegale Einwanderung in die USA unter anderem mit einer Mauer an der Grenze mit Mexiko stoppen. Er drohte dem s├╝dlichen Nachbarland mit Strafz├Âllen, wenn es nicht mehr unternehme, um die Migration einzud├Ąmmen. Daraufhin kam es im vergangenen Juni zu einer Vereinbarung der beiden Staaten, wonach Mexiko Tausende Soldaten seiner Nationalgarde an den Grenzen einsetzte. Die Zahl der illegalen Grenz├╝bertritte in die USA sank seitdem deutlich.

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Sp├Ąter unterschrieben die USA auch mit den L├Ąndern des "N├Ârdlichen Dreiecks" Mittelamerikas - Guatemala, Honduras und El Salvador - Migrationsabkommen. Demnach k├Ânnen Migranten, die die USA erreichen, in diese L├Ąnder zur├╝ckgeschickt werden, wenn sie sie auf ihrem Weg nach Norden betreten, dort aber kein Asyl beantragt haben. Der Gro├čteil derjenigen, die in den USA beim illegalen ├ťbertritt der Grenze mit Mexiko festgesetzt werden, stammt aus diesen L├Ąndern. Die Gewaltraten dort geh├Âren zu den h├Âchsten der Welt.

Mexikos linkspopulistischer Pr├Ąsident Andr├ęs Manuel L├│pez Obrador, der seit Dezember 2018 regiert, hatte im Wahlkampf eine bessere Behandlung von Migranten versprochen. Seine Regierung will mit Investitionen in die L├Ąnder des "N├Ârdlichen Dreiecks" Arbeitspl├Ątze schaffen und damit die Fluchtursachen bek├Ąmpfen. Kritiker meinen, durch die Umsetzung der Vereinbarung mit den USA verwandele sich Mexiko selbst in Trumps Mauer.

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