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Boris Johnson: Premierminister in der Kritik wegen Karibik-Luxusurlaub

Wer hat bezahlt?  

Johnson in der Kritik wegen Luxusurlaubs in der Karibik

13.02.2020, 16:26 Uhr | dpa

Boris Johnson: Premierminister in der Kritik wegen Karibik-Luxusurlaub. Boris Johnson: Der britische Premier ist wegen einer Luxusreise unter Druck. (Quelle: imago images/xGeorgexCracknellxWrightx)

Boris Johnson: Der britische Premier ist wegen einer Luxusreise unter Druck. (Quelle: xGeorgexCracknellxWrightx/imago images)

Der Aufenthalt in einem Ferienhaus auf der Karibikinsel bringt Großbritanniens Premierminister Boris Johnson in die Bredouille: Er sagt, er wurde eingeladen. Der angebliche Gastgeber dementiert. 

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen eines Luxusurlaubs in der Karibik in die Kritik geraten. Die Opposition forderte ihn auf, eine angebliche Unstimmigkeit bei den Angaben über die Finanzierung des Urlaubs rasch aufzuklären.

Johnson hatte in einem am Mittwoch veröffentlichten Register des Parlaments angegeben, der Aufenthalt in einer Villa im Wert von 15.000 Pfund (knapp 18.000 Euro) auf der Karibikinsel Mustique über den Jahreswechsel sei ihm von dem Geschäftsmann David Ross spendiert worden. Doch einem Bericht der "Daily Mail" zufolge bestreitet Ross, für Johnson bezahlt zu haben. "Es war ein Haus, das gemietet wurde, aber die Leute konnten nicht kommen, deshalb konnte Boris Johnson es benutzen", zitierte das Blatt einen Sprecher des Unternehmers. Ross habe Johnson lediglich dabei geholfen, die Unterkunft zu finden.

Ein Regierungssprecher sagte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, alle Transparenzregeln seien eingehalten worden. Wer für den Aufenthalt bezahlt oder die Unterkunft zur Verfügung gestellt hatte, blieb aber zunächst unklar.

Der Labour-Politiker Jon Tricket forderte Johnson auf, Klarheit zu schaffen. Ansonsten müsse sich der Beauftragte für die Einhaltung parlamentarischer Standards des Falls annehmen. "Die Öffentlichkeit verdient es zu wissen, wer für die Spritztouren des Premierministers bezahlt", sagte Tricket.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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