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Italien: Gewaltt├Ątige Ausschreitungen bei Corona-Demos

Von afp
Aktualisiert am 01.11.2020Lesedauer: 2 Min.
Proteste gegen die Corona-Ma├čnahmen in Italien: Am Samstag kam es wieder zu Zusammenst├Â├čen.
Proteste gegen die Corona-Ma├čnahmen in Italien: Am Samstag kam es wieder zu Zusammenst├Â├čen. (Quelle: Remo Casilli/Reuters-bilder)
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In Rom l├Âste die Polizei einen Protest mit Schlagst├Âcken auf, in Florenz warfen Demonstranten Molotow-Cocktails. Die Regierung macht Hooligans und Rechtsextreme f├╝r die Gewalt verantwortlich.

In Italien ist es bei Protesten gegen die Corona-Ma├čnahmen erneut zu Zusammenst├Â├čen mit der Polizei gekommen. In der Hauptstadt Rom versammelten sich am Samstagabend mehrere hundert Menschen auf dem zentralen Campo de' Fiori im Stadtzentrum. Weil einige Demonstranten mit Flaschen und Feuerwerksk├Ârpern warfen, l├Âste die Polizei die Demonstration mit Schlagst├Âcken auf. Auch eine zweite Protestaktion in Rom endete mit Zusammenst├Â├čen zwischen Demonstranten und der Polizei.


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Am Freitagabend war es bereits bei Protesten in Florenz zu Gewalt gekommen. Die Polizei versuchte rund 200 Menschen daran zu hindern, sich zu einer nicht genehmigten Demonstration auf der Piazza della Signoria im Zentrum der Renaissance-Stadt zu versammeln. Einige Demonstranten warfen Molotow-Cocktails, Flaschen und Steine, stie├čen M├╝lltonnen um und zerst├Ârten Sicherheitskameras. 20 Menschen wurden festgenommen. B├╝rgermeister Dario Nardella sprach von einer "surrealen, schrecklichen und schmerzhaften Nacht".

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Auch im etwa 80 Kilometer entfernten Bologna gingen am Freitagabend mehrere hundert Menschen, darunter Fu├čball-Hooligans, auf die Stra├če. Einige zeigten dabei laut einem Bericht der Zeitung "La Repubblica" den faschistischen Gru├č.

In den vergangenen Tagen hatte es bereits in anderen italienischen St├Ądten - darunter auch Mailand, Neapel und Turin - teils gewaltsame Proteste gegen die Corona-Beschr├Ąnkungen gegeben.

Innenministerin: "Leider gibt es gewaltbereite Randalelemente"

Innenministerin Luciana Lamorgese machte am Samstag "gewaltbereite Randelemente" f├╝r die Ausschreitungen verantwortlich. "Leider gibt es gewaltbereite Randelemente, die versuchen auf die Stra├če zu gehen, um die sozialen und wirtschaftlichen Probleme dieser schwierigen Zeit auszunutzen", sagte sie der Zeitung "Il Foglio". Unter den Demonstranten seien Vorbestrafte, Hooligans und Rechtsextreme, die "berechtigte Demonstrationen" f├╝r ihre Zwecke nutzen wollten.

Die italienischen Beh├Ârden hatten am Samstag 31.758 Neuinfektionen gemeldet ÔÇô ein neuer Rekord. Am Sonntag traten neue landesweite Einschr├Ąnkungen in Kraft. Alle Kinos, Theater, Sportstudios und Schwimmb├Ąder mussten schlie├čen, Restaurants und Bars d├╝rfen nur noch bis 18 Uhr ├Âffnen. In der s├╝dlichen Region Kampanien bleiben bis Mitte November auch Schulen geschlossen.

Regierungschef Conte erw├Ągt Lockdown in Gro├čst├Ądten

Um die rasante Ausbreitung des Coronavirus einzud├Ąmmen, erw├Ągt die Regierung von Ministerpr├Ąsident Giuseppe Conte Medienberichten zufolge inzwischen auch einen Lockdown in Gro├čst├Ądten wie Mailand und Neapel.

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Die Regierung k├Ânnte die neuen Einschr├Ąnkungen den Berichten zufolge am Montag verk├╝nden. Im Gespr├Ąch sind demnach auch Reisebeschr├Ąnkungen zwischen den einzelnen Regionen und eine Einschr├Ąnkung des Wirtschaftslebens in den "roten Zonen". "Wir treffen uns mit Experten und ├╝berlegen, ob wir wieder eingreifen", sagte Conte "Il Foglio".

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  • Anna-Lena Janzen
Von Anna-Lena Janzen, Gold Coast
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