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Rechtspopulistin Marine Le Pen erlebt deutliche Niederlage

Regionalwahlen in Frankreich  

Rechtspopulistin Marine Le Pen erlebt deutliche Niederlage

27.06.2021, 20:34 Uhr | AFP, t-online, dpa

Rechtspopulistin Marine Le Pen erlebt deutliche Niederlage. Marine Le Pen: Die Regionalwahlen gelten als Stimmungstest für die Präsidentschaftswahlen 2022. (Quelle: imago images/SandrineThesillat)

Marine Le Pen: Die Regionalwahlen gelten als Stimmungstest für die Präsidentschaftswahlen 2022. (Quelle: SandrineThesillat/imago images)

Mit Spannung wurde das Ergebnis der Regionalwahlen in Frankreich erwartet. Die Abstimmung gilt als Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr – und zeigt eine klare Verliererin.

Bei den Regionalwahlen in Frankreich hat die Partei von Rechtspopulistin Marine Le Pen nach einer Hochrechnung keine einzige Region gewinnen können. In der besonders umkämpften südlichen Region Provence-Alpes-Côte-d'Azur kam der Kandidat Thierry Mariani vom Rassemblement National (RN) nur auf gut 42 Prozent, wie der TV-Sender France 2 berichtete. Der bürgerlich-konservative Bewerber Renaud Muselier erreichte demnach mehr als 57 Prozent. Die beiden Politiker waren in der Endrunde die einzigen verbliebenen Bewerber.

Die Le-Pen-Partei, die früher Front National hieß, hat es in Frankreich bisher noch nie geschafft, eine Region für sich zu erobern. Le Pen wollte einen Erfolg im Süden als Sprungbrett nutzen, um den Kampf für die Präsidentenwahl in zehn Monaten zu starten.

Parteifreund von Macron: "Enttäuschung"

Die Regierungspartei La République en Marche (LREM) von Präsident Emmanuel Macron ging ebenfalls leer aus und landete mit sieben Prozent der Stimmen abgeschlagen hinten. Ein hochrangiger Parteivertreter sprach von einer "Enttäuschung".

Stärkste Kraft wurden auch in der Stichwahl die Konservativen: Sie kamen nach Angaben von Meinungsforschungsinstituten auf rund 38 Prozent der Stimmen und konnten ihren Vorsprung damit deutlich ausbauen. Zuvor hatte sich erneut eine niedrige Wahlbeteiligung abgezeichnet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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