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Nach UN-Woche: Sprecher von US-Außenminister mit Corona infiziert

Nach UN-Woche  

Sprecher von US-Außenminister mit Corona infiziert

28.09.2021, 01:43 Uhr | dpa

Nach UN-Woche: Sprecher von US-Außenminister mit Corona infiziert. Ned Price, Sprecher des Außenministeriums der USA, spricht während eines Pressebriefings im Außenministerium.

Ned Price, Sprecher des Außenministeriums der USA, spricht während eines Pressebriefings im Außenministerium. (Archivbild). Foto: Jacquelyn Martin/AP POOL/dpa. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Der Sprecher von US-Außenminister Antony Blinken, Ned Price, ist nach einer Woche hochrangiger Treffen bei der UN-Generalversammlung positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Price schrieb am Montag auf Twitter, er habe am Montagmorgen erstmals Symptome entwickelt und sei kurz darauf positiv getestet worden. Er werde sich nun für zehn Tage in Quarantäne begeben. Price hatte Blinken in der vergangenen Woche bei vielen Treffen mit ausländischen Partnern am Rande der UN-Generaldebatte begleitet.

Eine Sprecherin des Außenministeriums sagte, Blinken sei bei einem Routine-Check am Montagmorgen negativ auf das Virus getestet worden. Auch niemand sonst aus der Delegation, die zur UN-Generalversammlung nach New York gereist sei, habe bislang Symptome entwickelt.

Die Sprecherin betonte außerdem, Price sei seit Donnerstag nicht mehr in persönlichem Kontakt mit anderen ausländischen Delegationen gewesen. Das Risiko einer Ansteckung durch Price habe nach Einschätzung von Medizinern des Ministeriums vermutlich erst am Samstag begonnen. Price sei seit Samstag auch nicht mehr mit Blinken zusammengekommen.

Corona-Infektion in der brasilianischen Delegation

Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte zuvor bereits eine Corona-Infektion in der brasilianischen Delegation für Aufsehen gesorgt: Der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Queiroga gab in der vergangenen Woche bekannt, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Er hatte mit Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro an der UN-Generaldebatte teilgenommen und sich dabei auch im UN-Hauptquartier am East River aufgehalten. Zuvor war bereits ein weiteres Mitglied der Delegation positiv getestet worden.

Bereits vor der UN-Generaldebatte hatten die amerikanischen Gastgeber die Sorge geäußert, dass Staatsgäste und ihre Delegationen aus mehr als 100 Ländern in New York das Virus verbreiten könnten.

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