Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Bandenkämpfe - Ecuador: Zahl der Toten in Gefängnis steigt auf 118

Bandenkämpfe  

Ecuador: Zahl der Toten in Gefängnis steigt auf 118

01.10.2021, 14:55 Uhr | dpa

Bandenkämpfe - Ecuador: Zahl der Toten in Gefängnis steigt auf 118. Särge für die Leichen von Insassen, die bei einem Aufstand im Litoral-Gefängnis getötet wurden, vor dem Leichenschauhaus in Guayaquil, Ecuador.

Särge für die Leichen von Insassen, die bei einem Aufstand im Litoral-Gefängnis getötet wurden, vor dem Leichenschauhaus in Guayaquil, Ecuador. Foto: Angel Dejesus/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Guayaquil (dpa) - Nach den blutigen Bandenkämpfen in einem Gefängnis in Ecuador ist die Zahl der Toten auf 118 gestiegen.

79 weitere Häftlinge seien bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Haftanstalt Guayas N1 nahe der Wirtschaftsmetropole Guayaquil verletzt worden, teilte die Polizei in der Nacht auf Freitag (Ortszeit) mit. Verfeindete Gangs hatten in dem Gefängnis um die Kontrolle gerungen und ein Blutbad angerichtet. Es war das bislang schwerste Massaker im ecuadorianischen Strafvollzug.

Am Donnerstag rückten rund 900 schwerbewaffnete Polizisten und Soldaten mit gepanzerten Fahrzeugen ein, um die Haftanstalt mit rund 10.000 Gefangenen vollständig unter Kontrolle zu bringen. Teilweise mussten sie von den Häftlingen verbarrikadierte Türen aufsprengen, wie die Zeitung "El Universo" berichtete. Bei dem Einsatz seien Schusswaffen, Munition, Sprengsätze, Stichwaffen und Drogen sichergestellt worden, teilte die Polizei mit.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: