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Frankreich: Präsident Macron will 30 Milliarden Euro in Industrie investieren

Kleine Atomkraftwerke  

Macron will 30 Milliarden in französische Industrie investieren

12.10.2021, 12:13 Uhr | AFP

Frankreich: Präsident Macron will 30 Milliarden Euro in Industrie investieren. Macron präsentiert "France 2030" im Élysée-Palast: "Es gibt einige Bereiche, in denen wir als Franzosen und Europäer eine Führungsrolle einnehmen sollten." (Quelle: Reuters/Ludovic Marin)

Macron präsentiert "France 2030" im Élysée-Palast: "Es gibt einige Bereiche, in denen wir als Franzosen und Europäer eine Führungsrolle einnehmen sollten." (Quelle: Ludovic Marin/Reuters)

Frankreich soll Vorreiter bei Innovationen werden, so der französische Präsident Emmanuel Macron. Deshalb will der Staat Milliarden für die Industrie bereitstellen. Ein Teil soll in den Ausbau der Atomenergie fließen. 

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Staatshilfen in Höhe von 30 Milliarden Euro für die Industrie seines Landes angekündigt. Diese Hilfen sollten Frankreich in den kommenden Jahren zu einer Führungsrolle bei Innovationen und Forschung verhelfen, sagte Macron am Dienstag in einer Rede in Paris. Eine Milliarde Euro der Summe soll in den Ausbau der Atomenergie investiert werden.

"Es gibt einige Bereiche, in denen wir als Franzosen und Europäer eine Führungsrolle einnehmen sollten", betonte Macron vor Regierungsmitgliedern und Unternehmern im Elysée-Palast. Als erstes Ziel nannte er Investitionen in neue, kleine Atomkraftwerke (SMR – small modular reactor), die sicherer seien. Auch in neue Technologien zur besseren Verarbeitung des Atommülls müsse investiert werden.

Die intensive Stromproduktion solle wiederum genutzt werden, um grünen Wasserstoff herzustellen, kündigte Macron an. "Wir dürfen nicht denselben Fehler machen wie bei den erneuerbaren Energien", sagte der Staatschef. "Wir müssen massiv in unser industrielles Angebot investieren", fügte er hinzu. Zudem sollten in Frankreich bis 2030 zwei Millionen Elektro- und Hybrid-Autos produziert werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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