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Taliban wollen Schaufensterpuppen köpfen

Von dpa
Aktualisiert am 04.01.2022Lesedauer: 1 Min.
In Afghanistan haben die regierenden islamistischen Taliban erneut strenge Vorschriften verhÀngt - und nun ModegeschÀfte im Westen des Landes aufgefordert, Schaufensterpuppen zu köpfen.
In Afghanistan haben die regierenden islamistischen Taliban erneut strenge Vorschriften verhÀngt - und nun ModegeschÀfte im Westen des Landes aufgefordert, Schaufensterpuppen zu köpfen. (Quelle: Sayed Aqa Saeedi/dpa./dpa)
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Herat (dpa) - In Afghanistan haben die regierenden islamistischen Taliban erneut strenge Vorschriften verhÀngt und nun ModegeschÀfte im Westen des Landes aufgefordert, Schaufensterpuppen zu köpfen.

Diese seien Götzenbilder und somit unislamisch, sagte Asisul Rahman, ein Provinzvertreter des neu geschaffenen Ministeriums zur Erhaltung der Tugend, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Sie mĂŒssen beseitigt werden", erklĂ€rte Rahman. ZunĂ€chst solle es jedoch genĂŒgen, dass die Schaufensterpuppen enthauptet werden.

Widerspruch von der Handelskammer

Der Chef der zustĂ€ndigen Handelskammer in der Provinz Herat, Abdul Wadud Faissada, beklagte die neue Anweisung. Die Ladenbesitzer hĂ€tten viel Geld fĂŒr die Schaufensterpuppen ausgegeben. Die Wirtschaft in Afghanistan befindet sich im freien Fall, Millionen Landesbewohner leiden Hunger. Die Modelle seien außerdem keine Götzenbilder, sondern wĂŒrden zum PrĂ€sentieren von Kleidung aufgestellt. "Das gibt es in allen islamischen LĂ€ndern in den GeschĂ€ften", so Faissada. In den sozialen Medien kursierten unterdessen Videos, die zeigten, wie Köpfe von Schaufensterpuppen abgesĂ€gt wurden.

Bereits in den vergangenen Wochen hatten die Taliban immer strengere Vorschriften fĂŒr das öffentliche Leben erlassen. Zuletzt etwa wurden Autofahrer angewiesen, im Fahrzeug keine Musik abzuspielen. Zudem sollen Frauen ohne mĂ€nnliche Begleitperson nicht weiter als 45 Meilen (etwa 72 Kilometer) reisen dĂŒrfen. Immer noch sind die meisten weiterfĂŒhrenden Schulen fĂŒr MĂ€dchen geschlossen. Frauen können in vielen FĂ€llen nicht mehr zurĂŒck an ihre ArbeitsplĂ€tze. Viele flohen seit der MachtĂŒbernahme der Islamisten im August 2021 aus dem Land.

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