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Krawalle in Jerusalem eskalieren – mehrere Verletzte

Von afp, dpa
Aktualisiert am 17.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein MĂŒlleimer brennt in der Altstadt von Jerusalem: Die Spannungen spitzen sich zu.
Ein MĂŒlleimer brennt in der Altstadt von Jerusalem: Die Spannungen spitzen sich zu. (Quelle: Ilia Yefimovich/dpa-bilder)
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Eskalation in Jerusalem: Auf dem Tempelberg kam es zu Auseinandersetzungen zwischen PalÀstinensern und der Polizei. Mehrere Personen kamen verletzt ins Krankenhaus.

Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es am Sonntag erneut zu ZusammenstĂ¶ĂŸen zwischen palĂ€stinensischen Demonstranten und der israelischen Polizei gekommen. Etwa zehn PalĂ€stinenser wurden dabei nach Angaben von palĂ€stinensischen RettungskrĂ€ften verletzt.

"Hunderte" PalĂ€stinenser hĂ€tten kurz vor dem geplanten Besuch jĂŒdischer GlĂ€ubiger der heiligen StĂ€tte Hindernisse mit Steinen und Eisenstangen errichtet, um den Zugang zu blockieren, teilte die israelische Polizei mit. Um "die Ordnung wiederherzustellen" und die Demonstranten zu "vertreiben", sei die Polizei eingeschritten.

Dabei wurden nach Angaben des PalÀstinensischen Roten Halbmonds acht Menschen durch "Angriffe" der Polizei und zwei weitere durch "Gummigeschosse" verletzt. Drei der Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden.

Zwei Festnahmen

Auch am Rande der Altstadt von Jerusalem kam es zu ZusammenstĂ¶ĂŸen. Dort bewarfen PalĂ€stinenser Busse mit Steinen, wie israelische Medien und die Polizei berichteten. FĂŒnf Israelis wurden demnach dabei verletzt. Zwei PalĂ€stinenser wurden festgenommen.

Israelische SicherheitskrĂ€fte patrouillieren bei ZusammenstĂ¶ĂŸen mit PalĂ€stinensern in der Altstadt von Jerusalem.
Israelische SicherheitskrĂ€fte patrouillieren bei ZusammenstĂ¶ĂŸen mit PalĂ€stinensern in der Altstadt von Jerusalem. (Quelle: Ilia Yefimovich/dpa-bilder)
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Bereits am Freitag war es auf dem Tempelberg zu gewaltsamen ZusammenstĂ¶ĂŸen gekommen, bei denen mehr als 150 Menschen verletzt wurden. Der Tempelberg mit der Al-Aksa-Moschee und dem angrenzenden Felsendom gilt als drittheiligste StĂ€tte des Islam. Das Judentum verehrt den Tempelberg als seinen allerheiligsten Ort.

ZusammenstĂ¶ĂŸe verschĂ€rfen Spannungen der vergangenen Woche

Die wachsenden Spannungen fallen in den muslimischen Fastenmonat Ramadan, der sich in diesem Jahr mit dem jĂŒdischen Pessachfest und dem christlichen Osterfest ĂŒberschneidet. Die jĂŒngsten ZusammenstĂ¶ĂŸe verschĂ€rften die Spannungen der vergangenen Woche, die durch eine Anschlagsserie mit insgesamt 14 Toten in Israel angeheizt worden waren. Im selben Zeitraum wurden mehr als 20 PalĂ€stinenser getötet.

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Im vergangenen Jahr hatten ZusammenstĂ¶ĂŸe auf dem Tempelberg und rund um die Al-Aksa-Moschee zu tagelangen schweren Auseinandersetzungen zwischen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und israelischen SicherheitskrĂ€ften gefĂŒhrt. Bis zum Inkrafttreten einer von Ägypten vermittelten Waffenruhe wurden 260 PalĂ€stinenser und 13 Israelis getötet.

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