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Flitzer vom WM-Finale: Mitglieder von Pussy Riot müssen ins Gefängnis

Russische Justiz knallhart  

Final-Flitzer müssen ins Gefängnis

17.07.2018, 10:45 Uhr | dru, dpa, sid, rtr

Flitzer vom WM-Finale: Mitglieder von Pussy Riot müssen ins Gefängnis. Flitzerin beim WM-Endspiel: Veronika Nikulschina wird von Ordnungsleuten vom Spielfeld getragen. (Quelle: AP/dpa/Martin Meissner)

Flitzerin beim WM-Endspiel: Veronika Nikulschina wird von Ordnungsleuten vom Spielfeld getragen. (Quelle: Martin Meissner/AP/dpa)

Der Platzsturm russischer Aktivisten beim WM-Endspiel hat ernste Konsequenzen. Die vier Mitglieder der Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot müssen ins Gefängnis, entschied ein Moskauer Gericht.

Harte Strafen für die Flitzer-Aktion beim WM-Endspiel: Ein Moskauer Gericht hat die Mitglieder Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot am Montag zu 15 Tagen Arrest verurteilt. Die drei Frauen und ein Mann hätten "grob gegen die Regeln für das Verhalten der Zuschauer verstoßen", teilte das russische Portal MediaZona mit.

Die Aktivisten waren in der 52. Minute des Finalspiels zwischen Frankreich und Kroatien auf das Spielfeld gerannt. Sie trugen dabei falsche Polizei-Uniformen. Ordnungskräfte stoppten sie und führten sie ab.

15 Tage Arrest: Veronika Nikulschina am Montag vor Gericht in Moskau. (Quelle: Reuters/Sergei Karpukhin)15 Tage Arrest: Veronika Nikulschina am Montag vor Gericht in Moskau. (Quelle: Sergei Karpukhin/Reuters)

Veronika Nikulschina, Olga Kuratschewa, Olga Pachtussowa und Pjotr Wersilow wurden außerdem für drei Jahre von allen sportlichen Veranstaltungen ausgeschlossen.

"Grober Regelverstoß": Olga Pachtussowa und Olga Kuratschewa vor ihrer Anhörung. (Quelle: Reuters/Sergei Karpukhin)"Grober Regelverstoß": Olga Pachtussowa und Olga Kuratschewa vor ihrer Anhörung. (Quelle: Sergei Karpukhin/Reuters)

"Ich wollte aufzeigen, wie ungleich die Machtstrukturen angewendet werden", sagte Nikulschina bei der Verhandlung in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Die Gruppe hatte zuvor erklärt, mit der Aktion auch an den elften Todestag des russischen Dichters und Künstlers Dmitri Alexandrowitsch Prigow erinnern zu wollen.

"Pussy Riot" ist bekannt für regierungskritische Aktionen an öffentlichen Orten. So wurden 2012 drei Aktivistinnen nach einem "Punk-Gebet" in einer Kirche festgenommen und anschließend zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Verwendete Quellen:
  • dpa, sid, Reuters

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