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Als Dank: Russland zeichnet Kim Jong Un mit Medaille aus

Von Putin angewiesen  

Russland zeichnet Kim Jong Un mit Medaille aus

05.05.2020, 14:00 Uhr | dpa

Als Dank: Russland zeichnet Kim Jong Un mit Medaille aus . Der russische Botschafter Alexander Matsegora (links) und der nordkoreanische Außenminister Ri Son Gwon: Bei einer feierlichen Zeremonie wurde der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un für dessen Einsatz für die Erinnerungen an die sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg ausgezeichnet.  (Quelle: AP/dpa)

Der russische Botschafter Alexander Matsegora (links) und der nordkoreanische Außenminister Ri Son Gwon: Bei einer feierlichen Zeremonie wurde der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un für dessen Einsatz für die Erinnerungen an die sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg ausgezeichnet. (Quelle: AP/dpa)

Als Dank für dessen Einsatz für die Erinnerung an die sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg hat Russland den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un mit einer Medaille ausgezeichnet. 

Russland hat den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un als Dank für dessen Einsatz für die Erinnerung an die sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg ausgezeichnet. Die Medaille habe der nordkoreanische Außenminister Ri Son Gwon in einer feierlichen Zeremonie entgegengenommen, teilte die russische Botschaft in Pjöngjang am Dienstag mit. Kremlchef Wladimir Putin habe die Auszeichnung per Dekret angewiesen. Kim, der mehrere Wochen lang von der Bildfläche verschwunden war, nahm nicht an der Feier teil.

Obelisk in Pjöngjang erinnert an sowjetische Soldaten

Japan hielt die koreanische Halbinsel bis 1945 besetzt, die Rote Armee half bei der Befreiung mit. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebiet entlang des 38. Breitengrads geteilt. Sowjetische Truppen rückten im Herbst 1945 in den Norden ein und installierten ein kommunistisches Regime. Amerikanische Truppen besetzten den Süden. In Pjöngjang erinnert ein 30 Meter hoher Obelisk an die gefallenen sowjetischen Soldaten.

Putin und Kim trafen sich erst einmal persönlich vor einem Jahr in der russischen Hafenstadt Wladiwostok. Im Mittelpunkt des Gipfels stand unter anderem das umstrittene nordkoreanische Atomwaffenprogramm.

Alle Anwesenden trugen bei der Zeremonie als Schutz vor dem Corona-Virus einen Mundschutz. Nordkorea behauptet jedoch, noch keinen Infektionsfall im Land zu haben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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