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Belarus: Zwei russische Fallschirmjäger bei Militärübung gestorben

Manöver an der polnischen Grenze  

Zwei russische Fallschirmjäger in Belarus gestorben

12.11.2021, 22:29 Uhr | dpa, pdi

Belarus: Zwei russische Fallschirmjäger bei Militärübung gestorben. Russische Fallschirmspringer: Belarus und Russland haben gemeinsame Militärübungen nahe der polnischen Grenze bekannt gegeben. (Quelle: Reuters/Vitaly Nevar)

Russische Fallschirmspringer: Belarus und Russland haben gemeinsame Militärübungen nahe der polnischen Grenze bekannt gegeben. (Quelle: Vitaly Nevar/Reuters)

Die Eskalation zwischen Polen und Belarus spitzt sich gefährlich zu: Moskau und Minsk haben nun eine gemeinsame Militärübung in Belarus durchgeführt – dabei starben zwei russische Fallschirmjäger. 

Bei einer gemeinsamen Militärübung in Belarus sind zwei russische Fallschirmjäger gestorben. Die beiden Männer seien nach einem "plötzlichen starken Windstoß" auf dem Boden aufgeschlagen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitagabend nach Angaben der Agentur Interfax mit. "Trotz der Bemühungen der Ärzte starben die beiden russischen Soldaten an ihren Verletzungen." An der Übung hatten sich demnach insgesamt rund 250 russische Fallschirmjäger beteiligt.

Belarus und Russland hatten wenige Stunden zuvor eine gemeinsame Militärübungen nahe der polnischen Grenze bekannt gegeben. Eine "gemeinsame taktische Bataillonsgruppe" mit Fallschirmjägern beider Länder halte in der Region Grodno im Westen von Belarus Übungen ab, teilte das belarussische Verteidigungsministerium am Freitag auf Telegram mit. Es begründete den Schritt mit der "Zunahme militärischer Aktivität" nahe der belarussischen Grenze.


Polen hat wegen des Andrangs Tausender Migranten an der polnisch-belarussischen Grenze 15.000 Soldaten in dem Gebiet stationiert. Nach Angaben von Mink sind auch russische Militärflugzeuge vom Typ Il-76 und belarussische Militärhubschrauber an den Übungen beteiligt. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte laut russischen Nachrichtenagenturen, es handele sich um einen Überraschungseinsatz zur "Überprüfung der Gefechtsbereitschaft" der Truppen.

An der EU-Außengrenze in Polen sitzen derzeit Tausende Migranten vor allem aus dem Nahen Osten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fest. Die EU wirft dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, als Vergeltung für Sanktionen absichtlich Migranten an die Grenzen der EU-Staaten Lettland, Litauen und Polen zu schleusen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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