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USA k├╝ndigen wegen Nordkoreas Raketentest Sanktionen an

Von afp
Aktualisiert am 25.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un entfernt sich von einer Rakete, die angeblich ein neuer Typ sein soll.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un entfernt sich von einer Rakete, die angeblich ein neuer Typ sein soll. (Quelle: KCNA)
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Die USA verh├Ąngen gegen Nordkorea weitere Sanktionen. Als Grund wird der Test einer Interkontinentalrakete angegeben. Auch gegen Russland richten sich Strafma├čnahmen.

Der Westen hat Nordkoreas Test einer Interkontinentalrakete scharf verurteilt und erh├Âht den diplomatischen Druck auf das isolierte Land. Die USA k├╝ndigten am Donnerstag (Ortszeit) neue Sanktionen gegen Einrichtungen an, die "sensible Elemente f├╝r das nordkoreanische Raketenprogramm" beschafft haben sollen ÔÇô darunter auch zwei russische Unternehmen. Am Freitag soll der UN-Sicherheitsrat ├╝ber den gr├Â├čten Raketentest Nordkoreas seit 2017 beraten.

Nach Angaben der Staatsmedien hatte Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un pers├Ânlich den Testabschuss einer neuartigen ballistischen Interkontinentalrakete am Donnerstagmorgen ├╝berwacht. Kim sagte laut KCNA, die neue Waffe des Typs Hwasong-17 werde "ihre Aufgabe und Pflicht als m├Ąchtiges nukleares Abschreckungsmittel erf├╝llen".

Dieses von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zur Verf├╝gung gestellte Bild zeigt den Test einer neuen ballistischen Interkontinentalrakete
Dieses von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zur Verf├╝gung gestellte Bild zeigt den Test einer neuen ballistischen Interkontinentalrakete (Quelle: kcna/dpa-bilder)

Kim Jong Un verteidigt Raketentests

Der Machthaber sagte demnach weiter, sein Land verf├╝ge nun ├╝ber "beeindruckende milit├Ąrische und technische F├Ąhigkeiten, die von jeder milit├Ąrischen Bedrohung und Erpressung unbeeindruckt bleiben" und sei "voll und ganz auf eine langfristige Konfrontation mit den US-Imperialisten vorbereitet".

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Die USA k├╝ndigten daraufhin Sanktionen gegen mehrere nordkoreanische und russische Einrichtungen an. Diese treffen das B├╝ro f├╝r ausw├Ąrtige Angelegenheiten der Zweiten Akademie der Naturwissenschaften Nordkoreas sowie einen nordkoreanischen Staatsb├╝rger direkt. Dies solle die nordkoreanischen Bem├╝hungen, "ihr Raketenprogramm voranzutreiben, behindern", erkl├Ąrte das US-Au├čenministerium.

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Die Sanktionen betreffen ebenso zwei russische Unternehmen namens Ardis Group und PFK Profpodshipnik sowie einen Russen namens Igor Alexandrowitsch Mischurin. Dies unterstreiche "die sch├Ądliche Rolle", die Russland durch die "Unterst├╝tzung" des nordkoreanischen Nuklearprogramms "auf der Weltb├╝hne spielt". Wie genau diese Unterst├╝tzung aussah, teilten die USA nicht mit.

UN-Sicherheitsrat ber├Ąt ├╝ber Tests

Der UN-Sicherheitsrat wird am Freitag ├╝ber den Raketentest beraten. Die Sitzung soll um 15.00 Uhr Ortszeit in New York (20.00 Uhr MEZ) beginnen, wie die UNO und Diplomaten am Donnerstag berichteten. "Der Start einer Langstreckenrakete birgt das Risiko einer Eskalation der erheblichen Spannungen in der Region", erkl├Ąrte der UN-Sprecher Stephane Dujarric. Er warnte Nordkorea, "keine weiteren kontraproduktiven Aktionen zu unternehmen".

Nach Angaben Nordkoreas wurde die Rakete auf dem internationalen Flughafen von Pj├Ângjang gestartet. Sie flog demnach binnen einer guten Stunde ├╝ber 6.000 Kilometer hoch und 1.090 Kilometer weit, "bevor sie genau in das vorher festgelegte Gebiet in den Gew├Ąssern des Koreanischen Ostmeeres einschlug", wie KCNA mitteilte.

Der japanischen Regierung zufolge landete die Interkontinentalrakete mit einer Reichweite von mehr als 6.200 Kilometern in japanischen Hoheitsgew├Ąssern.

Japan sieht in dem Test eine neue Dimension. "Es ist eine ernsthafte Bedrohung mit einer anderen Dimension als zuvor", sagte der japanische Verteidigungsminister Nobuo Kishi am Freitag. Der Test stelle eine ernste Bedrohung des Friedens und der Stabilit├Ąt Japans und der internationalen Gemeinschaft dar, erkl├Ąrte Kishi weiter.

Rakete explodiert nach Fehlstart

Das nordkoreanische Milit├Ąr hatte 2017 mehrere Tests mit einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-15 vorgenommen. In der Folge verzichtete Nordkorea, das wegen seines Atomwaffen-Programms international isoliert ist, aber auf weitere Tests von Interkontinentalraketen. Seit Januar hatte die F├╝hrung in Pj├Ângjang angedeutet, sie k├Ânnte das selbst auferlegte Moratorium f├╝r derartige Tests aufheben.

Nordkorea strebt seit langem nach einer Interkontinentalrakete, die mehrere Atomsprengk├Âpfe tragen kann. Nach Angaben Seouls und Washingtons testete das Land die Hwasong-17 zuletzt unter dem Vorwand, einen "Aufkl├Ąrungssatelliten" ins All zu bringen. In der vergangenen Woche endete ein wahrscheinlicher Test der Hwasong-17 mit einem Fehlschlag, als sie kurz nach dem Start ├╝ber der Hauptstadt explodierte.

KCNA erkl├Ąrte, der erfolgreiche Start am Donnerstag habe "eindeutig bewiesen, dass alle Parameter des Waffensystems genau den Konstruktionsanforderungen entsprechen". Ein "prompter Betrieb" k├Ânne nun auch "unter Kriegsbedingungen" garantiert werden.

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Von Fabian Reinbold, Schloss Elmau
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