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Iran | Regime nimmt offenbar Deutschen im Iran fest


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Staatsmedien: Deutscher im Iran festgenommen

Von afp, dpa
Aktualisiert am 17.01.2023Lesedauer: 2 Min.
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Menschen protestieren gegen das iranische Regime vor dem EU-Parlament in Straßburg. (Quelle: IMAGO/Dwi Anoraganingrum)
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Ein Deutscher soll Erdölanlagen im Iran fotografiert haben und deshalb nun festgenommen worden sein. Er ist nicht der einzige ausländische Staatsbürger in Haft.

Im Iran ist einem Bericht von Staatsmedien zufolge ein deutscher Staatsbürger festgenommen worden. Er habe Erdölanlagen in der Stadt Omidiyeh fotografiert, berichtete die iranische Zeitung "Dscham-e-Dscham". Angaben zur Identität des Festgenommenen und dem Zeitpunkt der Festnahme machte das vom iranischen Staatsfernsehen betriebene Medium nicht. Omidiyeh liegt im Südwesten des Iran in der Provinz Chusestan, in der sich die größten Erdölvorkommen des Landes befinden.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, man habe die Berichte in den iranischen Medien zur Kenntnis genommen. Die deutsche Botschaft bemühe sich derzeit mit Hochdruck um Aufklärung.

Mindestens 40 ausländische Staatsbürger festgenommen

Im Iran gibt es seit Monaten regimekritische Proteste, die durch den Tod der 22-jährigen iranischen Kurdin Jina Mahsa Amini ausgelöst wurden. Sie war am 16. September in Polizeigewahrsam gestorben, nachdem die Sittenpolizei sie in Teheran wegen eines Verstoßes gegen die strikte Kleiderordnung festgenommen hatte.

Es gab zehntausende Festnahmen, internationale Empörung löste auch die Vollstreckung von einer Reihe von Todesstrafen aus. Das iranische Regime lässt die Proteste gewaltsam niederschlagen.

Im Zuge der jüngsten Protestwelle wurden nach Angaben der Justiz mindestens 40 ausländische Staatsbürger festgenommen. Der Iran klagte einige mit dem Vorwurf der Spionage an. Kritiker werfen dem Iran vor, ausländische Staatsbürger als politische Geiseln festzusetzen. Teheran weist diese Vorwürfe zurück und begründet die Festnahmen in der Regel mit der nationalen Sicherheit.

Deutsch-Iraner droht Todesstrafe

Dem im August 2020 im Iran festgenommenen deutsch-iranischen Dissidenten Dschamschid Scharmahd droht die Todesstrafe. Ihm wirft die Justiz vor, an einem Anschlag auf eine Moschee in der südiranischen Stadt Schiras im Jahr 2008 beteiligt gewesen zu sein, bei dem 14 Menschen getötet wurden. Außerdem solle er sich der Korruption schuldig gemacht haben.

Im August 2021 war die deutsch-iranische Menschenrechtsaktivistin Nahid Taghavi zu zehn Jahren Haft wegen "Mitgliedschaft in einer illegalen Gruppe" und zu acht Monaten wegen "Propaganda gegen das Regime" verurteilt worden.

Erst vor rund einer Woche hatte die iranische Justiz bekannt gegeben, dass der vor fast einem Jahr im Iran festgenommene belgische Entwicklungshelfer Olivier Vandecasteele für über zwölf Jahre im Gefängnis sitzen soll. Die Prozesse, in denen die Urteile fallen, sind in der Regel Scheinprozesse ohne Zugang zu Anwälten für die Angeklagten und ohne ergebnisoffene Verhandlungen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP
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