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Eine Tote bei Referendum – Gewalt in Venezuela eskaliert

Von dpa, cjw

Aktualisiert am 17.07.2017Lesedauer: 2 Min.
Ein Forensiker untersucht den Tatort: Laut Staatsanwaltschaft wurde hier eine 61-Jährige getötet, die sich am inoffiziellen Referendum gegen die Politik des Präsidenten Maduro beteiligen wollte.
Ein Forensiker untersucht den Tatort: Laut Staatsanwaltschaft wurde hier eine 61-Jährige getötet, die sich am inoffiziellen Referendum gegen die Politik des Präsidenten Maduro beteiligen wollte. (Quelle: Reuters-bilder)
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Während eines symbolischen Referendums über die geplante Verfassungsreform in Venezuela ist ein Mensch ums Leben gekommen. Bei den Angreifern soll es sich um Anhänger des sozialistischen Präsidenten Maduro handeln.

Vier weitere Menschen wurden laut Berichten der Behörden verletzt. Das Oppositionsbündnis "Tisch der demokratischen Einheit" (MUD), welches das Parlament kontrolliert, hatte am Sonntag ein Plebiszit gegen Maduros Pläne für eine Verfassungsreform angesetzt. Mehr als zwanzig Millionen Menschen waren im erdölreichsten Land der Welt aufgerufen, über die umstrittene Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung abzustimmen. Nach Angaben der Opposition drückten sieben Millionen Venezolaner ihre Ablehnung der geplanten Verfassungsänderung aus. Die Abstimmung hat allein symbolischen Wert, das Regierungslager hat die Abstimmung nicht anerkannt und boykottiert. Laut einem Bericht von "Al Jazeera", der sich auf Daten des Meinungsforschungsinstituts Datanalisis beruft, lehnen 70 Prozent der Venezlonar Maduros Pläne einer Verfassungsänderung ab.


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"Colectivos" verbreiten Angst und Schrecken

Der Staatsanwaltschaft zufolge eröffneten mutmaßliche Motorradfahrer das Feuer auf eine Kundgebung im Stadtteil Catia in Caracas. Das Todesopfer sei eine 61-jährige Frau. Die Opposition klagt seit langem über Angriffe regierungsnaher bewaffneter Schlägertrupps, sogenannter "Colectivos".

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Seit April befindet sich Venezuela in einer Gewaltspirale die täglich weiter eskaliert.
Seit April befindet sich Venezuela in einer Gewaltspirale die täglich weiter eskaliert. (Quelle: imago/PanoramiC)

Maduro hat für Ende Juli die Wahl der Versammlung zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung angekündigt. Die Regierungsgegner lehnen dies als verfassungswidrig ab und fürchten, der Staatschef könnte dadurch seine Macht bis zur Errichtung einer Diktatur ausbauen.

Unzufriedenheit gründet in der lähmenden Wirtschaftskrise

Der MUD - ein Sammelbecken konservativer, liberaler und sozialdemokratischer Parteien - hofft, dass das Plebiszit ein klares Signal des "zivilen Ungehorsams" sendet. "Ich tue es, weil es ein Zeichen für Demokratie ist. Ich tue es für meine Familie, für meine Zukunft", sagte die 23-jährige Vanessa Elían in Caracas.

Venezuela versinkt seit Monaten im wirtschaftlichen und politischen Chaos. Es kommt seit April beinahe täglich zu massiven Ausschreitungen und exzessiver Gewalt auf beiden Seiten. Wer genau für den Tod der mehr als 90 Menschen seit Anfang April verantwortlich ist bleibt umstritten. Das Land leidet unter der höchsten Inflation weltweit und einer akuten Versorgungskrise, überall fehlt es an Medikamenten und Lebensmitteln.

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