Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Seenotrettung – "Open Arms": Einzelne Flüchtlinge vor Lampedusa evakuiert

Lage auf Schiff spitzt sich zu  

Wegen Komplikationen: Migranten verlassen "Open Arms"

16.08.2019, 16:22 Uhr | dpa

 (Quelle: Reuters)
Wegen Komplikationen: Migranten verlassen die "Open Arms"

Wegen "medizinischer Komplikationen" sind nach Angaben der spanischen Hilfsorganisation "Proactiva Open Arms" weitere Migranten von Bord ihres Rettungsschiffes gegangen. (Quelle: t-online.de)

Migranten verlassen die "Open Arms": Der Rettungsorganisation "Proactiva" zufolge wird die Lage immer kritischer. (Quelle: t-online.de)


Auf dem Schiff "Open Arms" der Seenotrettungsorganisation Proactiva wird die Lage kritischer. Einige Flüchtlinge gingen wegen medizinischer Probleme an Land. 

Wegen "medizinischer Komplikationen" sind nach Angaben der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms weitere Migranten von Bord ihres Rettungsschiffes gegangen. Drei Menschen bräuchten dringend eine besondere Behandlung, twitterte Proactiva am Freitag. Zusätzlich konnte ein Angehöriger das Schiff verlassen. Auch die übrigen 134 Migranten müssten schnellstmöglich an Land gehen, forderten die Seenotretter.

Trotz Gerichtsentscheid darf das Schiff nicht in den Hafen einlaufen

Die Menschen sind zum Teil seit zwei Wochen auf dem Schiff, das sich seit Donnerstag in unmittelbarer Nähe von Lampedusa empfindet. Zeitweise hatten die Seenotretter 160 Gerettete an Bord. Nach und nach wurden einige von ihnen aus gesundheitlichen Gründen nach Malta und Italien gebracht.

Italiens rechtspopulistischer Innenminister Matteo Salvini hatte dem Schiff die Einfahrt in die Territorialgewässer des Landes verboten. Nach Angaben des Open-Arms-Gründers Oscar Camps hatte die Organisation dagegen beim Verwaltungsgericht Einspruch eingelegt, das daraufhin die Einfahrt in die Gewässer genehmigte. Sechs EU-Länder, darunter Deutschland, hatten sich bereit erklärt, Migranten zu übernehmen. Dennoch darf die "Open Arms" nicht in den Hafen einfahren.
 

 
Südlich von Sizilien und unweit von Malta wartete das Rettungsschiff "Ocean Viking" in internationalen Gewässern mit 356 geretteten Migranten auf die Erlaubnis, in einen Hafen einfahren zu können. Die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen hatten die Menschen in mehreren Rettungseinsätzen in Sicherheit gebracht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal