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Srebrenica: Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte eingeschaltet

Von afp
Aktualisiert am 20.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Trauernde in der GedenkstĂ€tte fĂŒr die Opfer von Srebrenica: Die "MĂŒtter von Srebrenica" ziehen vor den EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte. Sie sehen den niederlĂ€ndischen Staat in der Verantwortung.
Trauernde in der GedenkstĂ€tte fĂŒr die Opfer von Srebrenica: Die "MĂŒtter von Srebrenica" ziehen vor den EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte. Sie sehen den niederlĂ€ndischen Staat in der Verantwortung. (Quelle: /imago-images-bilder)
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"Die MĂŒtter von Srebrenica" haben beim EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte Beschwerde eingelegt. Sie werfen niederlĂ€ndischen Soldaten vor, die Opfer des Massakers nicht beschĂŒtzt zu haben.

Angehörige von Opfern des Massakers von Srebrenica haben vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte in Straßburg Beschwerde gegen den niederlĂ€ndischen Staat eingereicht. Die "MĂŒtter von Srebrenica" werfen den niederlĂ€ndischen UN-Soldaten, die wĂ€hrend des Jugoslawienkrieges in Bosnien stationiert waren, vor, Hunderte muslimische MĂ€nner und Jungen nicht ausreichend vor der Ermordung durch bosnisch-serbische Milizen geschĂŒtzt zu haben.

Das Oberste Gericht der Niederlande hatte vergangenes Jahr geurteilt, dass die Niederlande nur "sehr begrenzte" Schuld am Tod der Menschen trĂŒgen.

In der Beschwerde geht es um die Mitverantwortung niederlĂ€ndischer UN-Soldaten fĂŒr den Tod von etwa 350 Jungen und MĂ€nnern, die sich direkt auf ihrem StĂŒtzpunkt aufgehalten hatten. Bosnisch-serbische Milizen hatten sie damals mit Erlaubnis der Blauhelm-Soldaten aus dem Lager geholt, verschleppt und spĂ€ter getötet.

Oberstes niederlÀndisches Gericht sieht geringe Schuld der Soldaten

Das oberste niederlĂ€ndische Gericht hatte im Juli geurteilt, dass die niederlĂ€ndischen Blauhelm-Soldaten eine geringe Teilschuld am Tod der Zivilisten trĂŒgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Muslime in Sicherheit gewesen wĂ€ren, hĂ€tten die niederlĂ€ndischen UN-Soldaten den bosnisch-serbischen Milizen nicht ihre Erlaubnis erteilt, bezifferten die Richter auf zehn Prozent.

Die AnwĂ€lte der Opfervereinigung "MĂŒtter von Srebrenica" nannten das Den Haager Urteil "vollkommen willkĂŒrlich". "Dem Obersten Gericht zufolge wĂ€ren diese MĂ€nner wahrscheinlich in jedem Fall getötet worden, auch wenn sie auf dem StĂŒtzpunkt hĂ€tten bleiben dĂŒrfen", kritisierten die AnwĂ€lte Marco Gerritsen und Simon van der Sluijs am Montag. Es habe jedoch nie eine "Diskussion ĂŒber die Überlebenschancen" der Menschen stattgefunden. Dies sei ein Verstoß gegen das in der europĂ€ischen Menschenrechtskonvention festgeschriebene Recht auf ein faires Verfahren.

Das Massaker an etwa 8.000 muslimischen Jungen und MÀnnern in Srebrenica gilt als das schlimmste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Insgesamt wurden wÀhrend des Jugoslawienkrieges von 1992 bis 1995 mehr als 100.000 Menschen getötet und etwa 2,2 Millionen weitere vertrieben.

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