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USA: McCarthy hört auf – Ex-Chef des Repräsentantenhausens verlässt Kongress


Ex-Vorsitzender des Repräsentantenhauses
US-Politiker McCarthy verlässt Kongress

Von dpa
Aktualisiert am 07.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Gestürzter Sprecher: Kevin McCarthy (Archivbild): Er will Ende des Jahres aus dem Kongress ausscheiden.Vergrößern des BildesGestürzter Sprecher: Kevin McCarthy (Archivbild): Er will Ende des Jahres aus dem Kongress ausscheiden. (Quelle: IMAGO/Jack Gruber)
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Kevin McCarthy will neue Wege gehen. Der abgewählte Ex-Vorsitzende des Repräsentantenhauses verlässt den Kongress.

Der ehemalige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, tritt als Abgeordneter zurück. Er habe beschlossen, das Repräsentantenhaus zum Ende dieses Jahres zu verlassen, "um Amerika auf neue Weise zu dienen", schrieb der Republikaner am Mittwoch im "Wall Street Journal". "Ich weiß, dass meine Arbeit erst am Anfang steht." Der 58-Jährige schrieb weiter, er gehe mit einem "Lächeln im Gesicht".

McCarthy war Anfang Oktober in einer historischen Abstimmung von dem Posten des Vorsitzenden der Parlamentskammer abgewählt worden – nachdem er nur neun Monate zuvor erst nach 15 Abstimmungsrunden von den Abgeordneten gewählt worden war. Radikale Republikaner hatten zunächst seine Wahl behindert und ihn dann aus dem Amt getrieben. Es war das erste Mal in der US-Geschichte, dass ein Vorsitzender des Repräsentantenhauses auf diesem Weg seinen Job verlor. Das Amt kommt in der staatlichen Rangfolge der Vereinigten Staaten an dritter Stelle nach dem Präsidenten und dessen Vize. Es sei ihm eine Ehre gewesen, im Kongress dem Volk zu dienen, schrieb er auf der Plattform X (vormals Twitter).

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Karriere begann als kleiner Unternehmer

"Es hat oft den Anschein, dass es Amerika umso schlechter geht, je mehr Washington tut", schrieb McCarthy weiter. Er habe seine Karriere als Kleinunternehmer begonnen und freue sich darauf, Unternehmern und Risikofreudigen dabei zu helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. "Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich eher durch Innovationen als durch Gesetze lösen."

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, sagte, US-Präsident Joe Biden wünsche McCarthy alles Gute und beglückwünsche ihn zu seiner Karriere. Trotz erheblicher politischer Differenzen hätten beide parteiübergreifend an wichtigen Prioritäten für die Menschen im Land arbeiten können. Biden schätze auch, dass McCarthys Werdegang eine amerikanische Geschichte sei – vom Kleinunternehmer zum ranghöchsten Mitglied des US-Kongresses.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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