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USA: Starbucks-Mitarbeiter machen Anti-Rassismus-Training

Nach Vorfall in Philadelphia  

Starbucks-Mitarbeiter machen Anti-Rassismus-Training

29.05.2018, 09:00 Uhr | AFP

USA: Starbucks-Mitarbeiter machen Anti-Rassismus-Training. Proteste vor einer Starbucks-Filiale in den USA: Zwei Afroamerikaner hatten im Café zunächst nichts bestellt und wurden wegen Hausfriedensbruchs festgenommen. (Quelle: Jessica Griffin/Philadelphia Inquirer/TNS)

Proteste vor einer Starbucks-Filiale in den USA: Zwei Afroamerikaner hatten im Café zunächst nichts bestellt und wurden wegen Hausfriedensbruchs festgenommen. (Quelle: Jessica Griffin/Philadelphia Inquirer/TNS)

Wegen eines mutmaßlichen Rassismus-Vorfalls in einer Starbucks-Filiale in den USA führt das Kaffeeunternehmen nun eine Schulung für alle Mitarbeiter durch. In dem Café waren zwei Afroamerikaner festgenommen worden.

Nach der Aufregung um die unberechtigte Festnahme von zwei Afroamerikanern in einer Starbucks-Filiale in Philadelphia schult das Unternehmen am Dienstag alle seine 175.000 Mitarbeiter in den USA zum Thema Rassismus. Dafür schließt Starbucks nach eigenen Angaben für vier Stunden seine rund 8.000 US-Filialen. Starbucks hatte die öffentlichkeitswirksame Maßnahme Mitte April angekündigt, nachdem der Vorfall in Philadelphia eine Welle der Empörung, Proteste und Boykott-Drohungen ausgelöst hatte.

Die beiden Afroamerikaner waren in Handschellen abgeführt worden, nachdem ein Starbucks-Angestellter die Polizei angerufen hatte. Er warf den Männern nach Polizeiangaben Hausfriedensbruch vor, weil sie nichts bestellt hatten. Nach Angaben ihres Anwalts hatten sie sich zu einem geschäftlichen Treffen in dem Café verabredet. Bestellt hätten sie nichts, weil sie noch auf einen dritten Teilnehmer gewartet hätten. Ein Video der Festnahme wurde millionenfach in den Online-Netzwerken angeklickt, Demonstranten legten kurzzeitig den Betrieb der Starbucks-Filiale lahm.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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