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Donald Trump: US-Präsident blamiert sich bei historischer Rede

Flughäfen – im Juni 1775?  

Trumps peinliche Fehler in der historischen Rede

05.07.2019, 20:02 Uhr | AFP

 (Quelle: Yuri Gripas/Imago)
Trump benennt "Schuldigen" für peinliche Fehler in Ansprache

Mit seiner Rede zum amerikanischen Unabhängigkeitstag wollte US-Präsident Donald Trump wieder einmal Geschichte schreiben. Nicht ahnen konnte man, dass er die Geschichte tatsächlich neu schreiben würde. In seine Rede schlichen sich nämlich peinliche Fehler. (Quelle: t-online.de)

"Der Prompter ist ausgefallen": Donald Trump hat einen "Schuldigen" für die peinliche Fehler in seiner Ansprache benannt. (Quelle: t-online.de)


Es sollte eine pompöse Rede zum Unabhängigkeitstag werden – entgegen aller politischen Gepflogenheiten. Doch einige Fakten hatte der US-Präsident am Unabhängigkeitstag nicht im Griff.

In der ebenso pompösen wie umstrittenen Rede von US-Präsident Donald Trump zum Nationalfeiertag haben aufmerksame Zuhörer gleich zwei historische Fehler entdeckt. So behauptete Trump in seiner Rede zur glorreichen Geschichte der USA am Donnerstag vor zehntausenden Menschen, US-Unabhängigkeitskämpfer hätten "die Kontrolle über Flughäfen übernommen" - im Juni 1775, als es weltweit weder Flugzeuge noch Flughäfen gab.


An anderer Stelle ordnete Trump die Schlacht um Fort McHenry fälschlicherweise dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zu und nicht dem Britisch-Amerikanischen Krieg einige Jahre später.

Der US-Präsident hatte die Geschichte der USA und ihre Streitkräfte ins Zentrum der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli gerückt. Er hielt sich bei seiner einstündigen Ansprache offenbar an einen Text, den er von einem Teleprompter ablas.


Sowohl die große Militärshow in der Hauptstadt Washington als auch der Auftritt des US-Präsidenten bei dem Volksfest am zentralen Lincoln Memorial brachen mit der bisherigen Praxis politischer Zurückhaltung an jenem Feiertag. Politiker der oppositionellen Demokraten warfen Trump vor, sich 16 Monate vor der Präsidentschaftswahl auf Kosten der Steuerzahler in Szene setzen zu wollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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