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"Schlampe", "Hure" - ARD-Frau Anja Reschke ├╝ber Hass-Mails

Von t-online
Aktualisiert am 14.11.2015Lesedauer: 2 Min.
Anja Reschke
Anja Reschke nimmt Stellung. (Quelle: NDR/Thomas Pritschet)
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"L├╝genhure" - auch wir kennen diese Begriffe aus Kommentaren und Mails. Deutsche Journalistinnen m├╝ssen sich h├Ąufig gegen sexualisierte verbale ├ťbergriffe wehren. ARD-Moderatorin Anja Reschke hat dazu jetzt im Interview mit "Journalistin", der Spezialausgabe des "medium magazins" Stellung genommen.

"Man versucht gern, uns zu erniedrigen. Es wird einem entweder Vergewaltigung angedroht oder man wird als Schlampe beschimpft", sagte die Journalistin dem Sonderheft des "medium magazins".

Nach einem "Tagesthemen"-Kommentar zur Hetze im Netz ergoss sich im Sommer ├╝ber Reschke eine Schlammlawine aus Anfeindungen, die sich noch immer bewegt. ├ťber sieben Millionen Mal wurde das Video abgerufen. Die Reaktionen seien intensiver gewesen als alles, was sie zuvor erlebte, sagt Reschke, die seit Sommer 2015 auch Leiterin Innenpolitik des NDR-Fernsehens ist.

Die 43-J├Ąhrige wisse auch von Kolleginnen wie Dunja Hayali, dass diese ├Ąhnliche Erfahrungen gemacht h├Ątten.

Kein Meinungsaustausch mehr m├Âglich

Reschke vermisst bei viele Zuschauerbrief-Schreibern die Bereitschaft zum Meinungsaustausch. "Wenn man fr├╝her seine Argumente erkl├Ąrt hat, kam man auch in einen Dialog. Bei dem Fl├╝chtlingsthema gelingt das oft nicht mehr", sagt die "Panorama"-Moderatorin. "Die Argumentationen sind so fest gemauert, man dringt ├╝berhaupt nicht mehr durch. Viele verweigern sich Fakten, sie wollen sich gar nicht auseinandersetzen, sondern nur ihre Meinung loswerden."

Die Kritik, dass viele Medien eher den Fokus auf dem Leid der Fl├╝chtlinge haben und weniger daran, was in der Folge in diesem Land passiert, sei sicher in Teilen berechtigt, meint Reschke: "Wir befinden uns nach meiner Einsch├Ątzung zur Zeit noch in einer extremen Phase: Die 'Mitte' bei den B├╝rger oder auch der Politik, die sich vielleicht noch nicht positioniert hat, kommt medial nicht vor. Ich habe aber das Gef├╝hl, es f├Ąngt gerade an, sich zu sortieren."

Keine Tabus im Journalismus zulassen

Als Beleg daf├╝r verweist sie darauf, dass es "gerade im Printbereich inzwischen viele Artikel mit kritischen Fragen nach den Konsequenzen der 'Willkommenskultur' gibt". Reschke betont: "Wichtig ist, dass die Journalisten das berichten, was passiert - also etwa auch, wenn es zu Krawallen in Fl├╝chtlingslagern kommt. Man darf diese Themen nicht tabuisieren, aus Angst Ressentiments zu bedienen. Die m├╝ssen von Journalisten besetzt werden, sonst benutzen sie nur die Rechten - und die Medien verlieren ihre Glaubw├╝rdigkeit."

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