• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Gesellschaft
  • Gedenkstätten-Chef Knabe wird Rückkehr verwehrt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextWeltmeister will nicht zur WM in KatarSymbolbild für einen TextMagath teilt gegen Ex-Klub ausSymbolbild für einen TextKampfsport-Weltmeister erschossenSymbolbild für ein VideoVulkangase bedrohen Islands HauptstadtSymbolbild für einen TextWacken 2023 in Rekordzeit ausverkauftSymbolbild für ein VideoDürre legt Weltkriegsbombe freiSymbolbild für einen TextBeatrice Egli begeistert mit WallemähneSymbolbild für einen Text20-Jähriger geht in Freibad unter – totSymbolbild für einen TextGriff unter Rock: Frau fotografiert TäterSymbolbild für einen Text"Magnum"-Star ist totSymbolbild für einen TextFrau liegt tot vor Haus – Enkel verdächtigSymbolbild für einen Watson TeaserRTL: Moderatorin bekommt pikante FrageSymbolbild für einen TextMit Kult-Loks durch Deutschland reisen – jetzt spielen

Gedenkstätten-Chef Knabe wird Rückkehr verwehrt

Von dpa, t-online, aj

Aktualisiert am 25.11.2018Lesedauer: 2 Min.
Huberts Knabe bei einem der Besuch der Kanzlerin 2017: Per Gerichtsentscheidung kehrt er wohl an seinen Arbeitsplatz zurück – dagegen will der Stiftungsrat offenbar vorgehen.
Huberts Knabe bei einem der Besuch der Kanzlerin 2017: Per Gerichtsentscheidung kehrt er wohl an seinen Arbeitsplatz zurück – dagegen will der Stiftungsrat offenbar vorgehen. (Quelle: Wolfgang Kumm/Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Per Einstweiliger Verfügung will der abgesetzte Leiter der Stasiopfer-Gedenkstätte an seine bisherige Wirkungsstätte zurückkehren. Die Reaktion des Stiftungsrats fällt entschlossen aus: Knabe wird als Vorstand und Direktor der Gedenkstätte abberufen.

Der Stiftungsrat der Gedenkstätte Hohenschönhausen hat Hubertus Knabe als Vorstand und Direktor mit sofortiger Wirkung abberufen. Das teilte die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa nach einer außerordentlichen Sitzung des Stiftungsrats am Sonntagabend mit. Das Vertrauensverhältnis zwischen Stiftungsrat und Vorstand sei in einem Maße zerrüttet, "das die weitere Wahrnehmung des Amts als Vorstand durch Herrn Dr. Hubertus Knabe ausschließt."

Damit könne Knabe nach Ansicht der Senatsverwaltung am Montag nicht zu seiner Arbeit in der Gedenkstätte zurückkehren, sagte deren Sprecher Daniel Bartsch am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. Denn die Entscheidung gehe über die im September erklärte Kündigung Knabes sowie seine Freistellung hinaus. Er sei als Direktor gekündigt worden, nun aber auch als Vorstand mit sofortiger Wirkung abberufen worden. Zuvor hatten "Tagesspiegel" und "Berliner Zeitung" berichtet.

Der Stiftungsrat hatte Knabe zum 31. März 2019 entlassen und ihn bis dahin freigestellt. Grund dafür ist, dass er nicht genug gegen die sexuelle Belästigung von Frauen durch seinen Stellvertreter getan haben soll. Gegen seine Freistellung hatte Knabe eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin erwirkt. Die Eilentscheidung des Gerichts war am Freitagnachmittag eingegangen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Die heimlichen Könige
Menschen gehen in einer Fußgängerzone spazieren (Archivbild): Jeder von uns kann ein wenig König sein.


Knabe wollte Montag zurückkehren

An diesem Montag wollte Knabe an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Beim Kurznachrichtendienst Twitter hatte er vor der Entscheidung des Stiftungsrats am frühen Sonntagmorgen geschrieben: "Ich freue mich, dass ich mich ab Montag wieder meiner Lebensaufgabe widmen kann: der Aufarbeitung des in der DDR begangenen Unrechts."

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Über die einstweilige Verfügung hatte zunächst der "Tagesspiegel" berichtet. Der Sprecher der Senatskulturverwaltung bestätigte die Eilentscheidung des Gerichts. Sie sei am Freitagnachmittag eingegangen. Knabe wird vorgeworfen, nicht entschieden gegen die sexuelle Belästigung von Frauen durch seinen Stellvertreter vorgegangen zu sein. Der Historiker hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und Klage gegen seine Kündigung eingereicht.

Mehrere Volontärinnen, Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen hatten der Führungsetage der Gedenkstätte sexistisches Verhalten vorgeworfen und sowohl an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) als auch Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) geschrieben. Lederer ist Vorsitzender des Stiftungsrates, der die Kündigungen von Knabe und seinem Vize einstimmig beschloss.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Annika Leister
Von Miriam Hollstein, Annika Leister
Deutsche Presse-AgenturEuropaTagesspiegel
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website