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Armin Laschet wird neuer Vorsitzender der RAG-Stiftung


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Armin Laschet übernimmt neuen Posten

Von dpa, reuters, t-online
Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Armin Laschet
Armin Laschet: Als Ministerpräsident von NRW war er bereits zuvor Mitglied des Kuratoriums. (Quelle: Michael Kappeler/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Auf Einladung von Bundeswirtschaftsminister Habeck übernimmt Ex-Kanzlerkandidat Laschet eine neue Aufgabe. Er soll den Kohleausstieg mitgestalten.

Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), wird neuer Vorsitzender des Kuratoriums der RAG-Stiftung. Laschet sei am Montag auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vom Stiftungskuratorium in das Amt berufen worden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.

Die RAG-Stiftung kümmert sich um die Finanzierung der sogenannten Ewigkeitslasten, die nach dem Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlebergbau anfallen. Das Kuratorium ist neben dem Vorstand das zweite Organ der Stiftung. Der Bundestagsabgeordnete Laschet ersetzt als Vorsitzender in dem Gremium Jürgen Großmann, einer der früheren Chefs des Energie-Riesen RWE.

Habeck betonte: "Armin Laschet kennt die Geschichte des Steinkohlebergbaus wie kaum ein anderer: Als Sohn eines Steigers ist er mit dem Bergbau groß geworden, als Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen begleitete er Ausstieg aus der Steinkohleförderung intensiv."

Was sind Ewigkeitslasten?

Die RAG-Stiftung war am 26. Juni 2007 gegründet worden, um die Abwicklung des subventionierten deutschen Steinkohlebergbaus zu bewältigen und die Finanzierung der Ewigkeitslasten aus dem deutschen Steinkohlenbergbau sicherzustellen. Der Wert des Stiftungsvermögens lag Ende 2021 bei rund 21,3 Milliarden Euro.

Die "Ewigkeitsaufgaben" sind Folgen des Bergbaus, bei denen kein Ende abzusehen ist. Der kostspieligste Bereich ist das andauernde Hochpumpen von Grubenwasser, das nach dem Ende des Kohleabbaus natürlicherweise ansteigt, aber nicht in die Nähe des Grundwassers und damit des Trinkwassers kommen soll. Es wird zu Tage gepumpt und dann in Flüsse abgeleitet.

Ebenfalls auf Vorschlag des Bundes wurden zwei neue Mitglieder des Kuratoriums benannt: der Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW, Reiner Priggen, und Steag-Chef Andreas Reichel.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
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