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Bildung: 264 Millionen Kinder und Jugendliche gehen nicht zur Schule

Bildung  

264 Millionen Kinder und Jugendliche gehen nicht zur Schule

24.10.2017, 07:48 Uhr | dpa

Bildung: 264 Millionen Kinder und Jugendliche gehen nicht zur Schule. Ein Junge löst in einer Schule in Burundi an der Tafel Mathematikaufgaben.

Ein Junge löst in einer Schule in Burundi an der Tafel Mathematikaufgaben. Foto: Tom Schulze. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Die Welt ist laut einem Unesco-Bericht noch sehr weit vom Ziel einer Schulbildung für alle entfernt. Im Jahr 2015 seien 264 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule gegangen, heißt es im jährlichen Weltbildungsbericht der UN-Organisation.

Darunter seien 61 Millionen Kinder im Grundschulalter gewesen. Der Anteil derjenigen, die nicht zur Schule gehen, habe nach einem Rückgang Anfang der 2000er-Jahre zuletzt stagniert, schreiben die Autoren.

"Die Weltgemeinschaft droht krachend an der Umsetzung des
UN-Ziels "Bildung für alle" (...) zu scheitern", kritisierte die Oxfam-Bildungsexpertin Sandra Dworack. Die im Jahr 2015 beschlossenen UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung sehen unter anderem vor, dass 2030 alle Kinder eine kostenlose Grund- und Sekundarschule abschließen.

In dem Unesco-Bericht heißt es auch, dass die Schul-Abschlussraten weiterhin niedrig seien. Laut Schätzungen auf Basis von Haushaltsbefragungen schlossen zwischen 2010 und 2015 nur 83 Prozent der Kinder die Grundschule ab. Im unteren Sekundarschulbereich (12-14 Jahre) liege der Anteil bei 69 Prozent, in der oberen Sekundarschulbildung (15-17 Jahre) bei nur 45 Prozent.

Der Bericht ruft Regierungen unter anderem dazu auf, das Recht auf Bildung einklagbar zu machen - dies sei in 45 Prozent der Länder weltweit derzeit nicht der Fall. Zudem fehlten jährlich 39 Milliarden US-Dollar (33 Milliarden Euro) für eine hochwertige und chancengerechte Bildung weltweit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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