Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

UN: Klimaschützer protestieren in Bonn gegen Trump und Merkel

UN  

Klimaschützer protestieren in Bonn gegen Trump und Merkel

11.11.2017, 16:22 Uhr | dpa

UN: Klimaschützer protestieren in Bonn gegen Trump und Merkel. Ein als US-Präsident Donald Trump verkleideter Teilnehmer einer Kundgebungen des Bündnisses "No Climate Change" winkt in Bonn aus einem von einem "Eisbären" gesteuerten Cabrio.

Ein als US-Präsident Donald Trump verkleideter Teilnehmer einer Kundgebungen des Bündnisses "No Climate Change" winkt in Bonn aus einem von einem "Eisbären" gesteuerten Cabrio. Foto: Bernd Thissen. (Quelle: dpa)

Bonn (dpa) - US-Klimaschützer haben am Rande der Weltklimakonferenz in Bonn die Politik von Präsident Donald Trump scharf verurteilt. "Die Vereinigten Staaten sind noch immer Teil des Pariser Abkommens", sagte der frühere US-Vizepräsident Al Gore.

Die USA könnten das Abkommen erst am 4. November 2020 verlassen, einen Tag nach der nächsten Präsidentschaftswahl. "Das ist eine gute Nachricht." In der Zeit bis dahin würden viele amerikanische Bundesstaaten, Städte und Konzerne alles tun, um zur Umsetzung des Abkommens beizutragen. Der Zug, der den Bahnhof von Paris verlassen habe, könne auch von Trump nicht mehr gestoppt werden.

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sagte, die US-Bevölkerung fühle sich den Zielen von Paris weiter verpflichtet, "und es gibt nichts, was Washington tun kann, um uns daran zu hindern". Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown betonte, die USA hätten ein föderales System: "Bundesstaaten haben wirkliche Macht." Sie könnten die Politik von Trump unterlaufen. UN-Klimachefin Patricia Espinosa lobte die Reden als "inspirierend".

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich unterdessen für eine wirtschaftsverträgliche Klimapolitik aus. "Wenn Stahlwerke, Aluminiumwerke, Kupferhütten, wenn die alle unser Land verlassen und irgendwohin gehen, wo die Umweltvorschriften nicht so gut sind, dann haben wir für das Klima auf der Welt auch nichts gewonnen", sagte Merkel in einer Videobotschaft.

Gegen eben diese Haltung demonstrierten in Bonn etwa 2000 Menschen. "Frau Merkel verschläft den Klimaschutz", war auf Transparenten zu lesen. Die Klimakonferenz mit 25 000 Teilnehmern aus fast 200 Ländern komme nicht recht voran, kritisierte eine Attac-Rednerin auf einer Kundgebung. "Was die da machen - das braucht unbedingt den Druck der Straße."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe