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Finanzen: Weniger Studenten brauchen Studienkredit

Finanzen  

Weniger Studenten brauchen Studienkredit

11.07.2018, 12:27 Uhr | dpa

Finanzen: Weniger Studenten brauchen Studienkredit. Hörsaal der Uni Kassel: Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für einen Studienkredit ist zwischen 2014 und 2017 um rund ein Drittel von 59.

Hörsaal der Uni Kassel: Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für einen Studienkredit ist zwischen 2014 und 2017 um rund ein Drittel von 59.000 auf 41.000 gesunken - trotz steigender Studierendenzahlen. Foto: Uwe Zucchi. (Quelle: dpa)

Gütersloh (dpa) - Deutlich mehr Studenten als noch vor einigen Jahren stemmen ihre akademische Ausbildung ohne einen Kredit.

Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für einen Studienkredit ist zwischen 2014 und 2017 um rund ein Drittel von 59 000 auf 41 000 gesunken - trotz steigender Studierendenzahlen. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Studienkredit-Test des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor.

Die CHE-Experten gehen davon aus, dass es wieder mehr Studenten gelingt, ihre Hochschulausbildung mit einem Nebenjob zu finanzieren. "Viele kommen offenbar irgendwie zurecht. Wir wissen, dass etwa zwei Drittel der Studenten arbeiten. Bei der guten Konjunktur dürfte auch die Unterstützung durch Eltern eine große Rolle spielen", sagt Studienautor Ulrich Müller.

Für die Untersuchung der verschiedenen Angebote hat das CHE alle gängigen Kreditangebote zur Studienfinanzierung abgefragt. 3,5 Prozent der Studierenden nehmen demnach aktuell einen Studienkredit in Anspruch. So gab es im Juni 2018 rund 280 000 aktive Studienkreditverträge, wobei rund 100 000 Studenten Geld ausbezahlt bekommen. Die restlichen Verträge werden bereits zurückgezahlt.

Die Kreditgeber wie Banken oder Studentenwerke zahlten zuletzt rund 50 Millionen Euro pro Monat aus. Die Summen beim staatlichen Bafög sind rund dreimal so hoch, aber in den letzten Jahren rückläufig.

Das CHE hat alle 46 untersuchten Studienkredite, -darlehen und Bildungsfonds als seriös und gut gestaltet eingestuft und benennt weder Sieger noch Verlierer. Marktführer sind der KfW-Studienkredit und der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamtes: Rund 92 aller Verträge 2017 wurden bei den beiden staatlichen Anbietern unterzeichnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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