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Wagenknecht: Rot-Rot-Grün kein attraktives Projekt

05.08.2018, 09:58 Uhr | dpa

Parteien - Wagenknecht: Rot-Rot-Grün kein attraktives Projekt. Sahra Wagenknecht hält weiter nichts von einer rot-rot-grünen Koalition.

Sahra Wagenknecht hält weiter nichts von einer rot-rot-grünen Koalition. Foto: Britta Pedersen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat nach dem Start ihrer linken Sammlungsbewegung ihre Absage an ein rot-rot-grünes Bündnis bekräftigt.

"Solange die SPD an der Agenda 2010 festhält und auch die Grünen nichts wesentlich anders machen wollen als Frau Merkel, ist Rot-Rot-Grün für die Wähler kein attraktives Projekt", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Veränderung der Politik beginne mit der Veränderung der Parteien. "Erst dann gibt es auch wieder die Chance auf andere Mehrheiten", sagte Wagenknecht. "Eine neue Regierung, die endlich wieder für die Mehrheit der Bevölkerung Politik macht und nicht für Wirtschaftslobbyisten, ist das Ziel von #Aufstehen."

Wagenknechts neue linke Sammlungsbewegung trägt den Namen "Aufstehen". Die Website www.aufstehen.de ging am Samstag online und kündigte den "Start der Bewegung" für den 4. September an. Die Internetpräsenz enthielt zunächst aber keine politischen Erklärungen, sondern lediglich eine Sammlung von Videos, in denen Bürger über Probleme in Deutschland und über ihre Hoffnungen sprechen.

Der frühere Linke-Vorsitzende Oskar Lafontaine sagte der "Welt am Sonntag": "Wir verstehen uns nicht als Partei, sondern als eine Bewegung, die eine inhaltliche Erneuerung der Politik in unserem Land anstrebt." Diese Bewegung sei bewusst überparteilich und lade alle zum Mitmachen ein, "die sich mehr soziale Gerechtigkeit und eine friedliche Außenpolitik wünschen und die für die Erhaltung unserer Umwelt eintreten".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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