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Homberger Bürgermeisterin stolz auf 20-jährigen Hacker

"Es geht ja nicht um Mord und Totschlag"  

SPD-Bürgermeisterin ist stolz auf 20-jährigen Hacker

10.01.2019, 11:06 Uhr | dpa

Hacker veröffentliche Daten von Politikern und Promis - t-online.de zeigt, wie so etwas aussieht (Quelle: t-online.de)
Hacker veröffentliche Daten von Politikern und Promis

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ist betroffen. t-online.de liegen die Daten vor. Wir zeigen, wie so etwas aussieht - natürlich ohne die Daten zu veröffentlichen.

Mutmaßlicher Täter gefasst: Ein Hacker hatte Daten von Politikern und Promis veröffentlicht, t-online.de zeigt wie das Material aussieht. (Quelle: t-online.de)


Er erbeutete Daten von Hunderten Politikern. Und bekommt den Respekt der Bürgermeisterin seiner Heimatstadt noch dazu. Claudia Blum hat eine spezielle Sicht auf die Tat des Homberger Hackers.

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen im Fall des massenhaften Diebstahls privater Daten von Politikern hat sich die Bürgermeisterin von dessen Heimatort Homberg (Ohm) zu Wort gemeldet. "Es gibt einen gewissen Stolz, dass es jemand war, der von hier kommt", sagte Claudia Blum (SPD) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Donnerstag.

Claudia Blum, Bürgermeisterin von Homberg spricht vor TV-Teams und Journalisten: Der Angriff zeige, was ein 20-Jähriger schaffen könne, urteilte Blume. (Quelle: dpa/Boris Roessler)Claudia Blum, Bürgermeisterin von Homberg spricht vor TV-Teams und Journalisten: Der Angriff zeige, was ein 20-Jähriger schaffen könne, urteilte Blume. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Für sie sei der Vorfall kein Skandal, für den sich der Ort schämen müsse, sagte die Bürgermeisterin des Orts in Mittelhessen. "Es geht ja nicht um Mord und Totschlag." Vielmehr zeige der Angriff, was ein 20-Jähriger schaffen könne, urteilte Blume. Der mutmaßliche Täter habe der "Republik einen Spiegel vorgehalten". Der Vorfall solle alle wachrütteln, besser mit den eigenen Daten umzugehen.

Der 20-jährige Schüler am Sonntag festgenommen und später wieder freigelassen worden. Er gestand nach Angaben der Ermittler das massenhafte Ausspähen von Daten und deren Verbreitung und gab an, aus Verärgerung über Äußerungen der Betroffenen gehandelt zu haben. Betroffen waren rund eintausend Menschen, darunter zahlreiche Politiker. Meist ging es um reine Kontaktdaten, in 50 bis 60 schwereren Fällen aber auch etwa um private Chat-Verläufe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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