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Bundeswehr: Neues Luftabwehrsystem offenbar Milliarden Euro teurer

Bericht des "Handelsblatt"  

Neues Luftabwehrsystem für Bundeswehr wird Milliarden Euro teurer

01.02.2019, 04:47 Uhr | rtr, aj

Bundeswehr: Neues Luftabwehrsystem offenbar Milliarden Euro teurer. Ursula von der Leyen: Die Verteidigungsministerin muss die Ausgaben für ein neues Luftwaffenabwehrsystem drastisch nach oben korrigieren. (Quelle: Michael Kappeler/dpa )

Ursula von der Leyen: Die Verteidigungsministerin muss die Ausgaben für ein neues Luftwaffenabwehrsystem drastisch nach oben korrigieren. (Quelle: Michael Kappeler/dpa )

Die ausufernden Kosten bei Rüstungsprojekten der Bundeswehr sind für das Verteidigungsministerium zu einem handfesten Problem geworden. Bei dem neuen Luftabwehrsystem soll es sich um Milliarden verschätzt haben.

Das neues Luftabwehrsystem für die Bundeswehr wird einem Medienbericht zufolge Milliarden Euro teurer. Die geschätzten Gesamtkosten summieren sich nach einem Bericht des "Handelsblatt" auf 3,3 Milliarden Euro. Der Auftrag für die Entwicklung solle in diesem Jahr an den europäischen Rüstungskonzern MBDA und den US-Konzern Lockheed Martin vergeben werden, berichtete die Zeitung am Donnerstag.

Bislang hatte das Bundesverteidigungsministerium die Entwicklungsausgaben auf 972 Millionen Euro taxiert. Diesen Wert hätten die Beamten von Ministerin Ursula von der Leyen nun nach oben korrigieren müssen, und zwar drastisch.

Trotz der Mehrausgaben von 2,3 Milliarden Euro werde die Bundeswehr noch kein einziges System erhalten. Die 3,3 Milliarden Euro seien ausschließlich für die Entwicklung, berichtet das Blatt weiter. Die Kosten für die Anschaffung dürften sich aus Sicht von Experten auf weitere vier Milliarden Euro belaufen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums äußerte sich dem Bericht zufolge nicht dazu.





Reuters hatte bereits im Oktober 2016 unter Berufung auf Insider berichtet, dass sich die Kosten für das neue Raketenabwehrsystem der Bundeswehr namens Meads um mehrere Milliarden Euro erhöhen könnte. Die abschließende Entwicklung des Systems werde laut Angebot bis zu drei Milliarden Euro teurer als erwartet, sagten damals mehrere mit dem Projekt vertraute Vertreter aus Sicherheitskreisen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters 

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