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Neue Strategie, altes Ergebnis - Wahl des Bundestagsvizepräsidenten: AfD trickst ohne Erfolg

Neue Strategie, altes Ergebnis  

Wahl des Bundestagsvizepräsidenten: AfD trickst ohne Erfolg

08.05.2019, 20:22 Uhr | dpa

Neue Strategie, altes Ergebnis - Wahl des Bundestagsvizepräsidenten: AfD trickst ohne Erfolg. Otten ist der dritte AfD-Kandidat, der bei der Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten durchgefallen ist.

Otten ist der dritte AfD-Kandidat, der bei der Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten durchgefallen ist. Foto: Ralf Hirschberger. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die AfD hat sich eine neue Strategie ausgedacht, damit doch noch einer ihrer Abgeordneten zum Bundestagsvizepräsidenten gewählt wird - allerdings ohne Erfolg.

Die Fraktion präsentierte einen Wahlvorschlag mit drei Kandidaten, die an diesem Donnerstag alle gleichzeitig für den Posten antreten sollten. Neben dem Verteidigungspolitiker Gerold Otten, der schon einmal nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hatte, sollten auch Paul Podolay und Martin Renner kandidieren.

Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung erklärte jedoch auf Anfrage: "Die AfD hat keinen zulässigen Antrag für die Wahl eines Vizepräsidenten vorgelegt." Deshalb werde es am Donnerstag keinen neuen Wahlgang geben.

Dahinter steckt der Gedanke, dass, wer nur einen Posten besetzen darf, dafür nicht mehrere Kandidaten präsentieren darf. Über den Plan der AfD hatte zuerst "Focus Online" berichtet.

Die Fraktion wolle deshalb nun entscheiden, wie man mit der neu entstandenen Situation umgehen werde, erklärte der Sprecher der AfD-Fraktion, Christian Lüth. Otten ist bereits der dritte AfD-Kandidat, der bei der Wahl für den Stellvertreter-Posten durchgefallen ist. Zuvor waren bereits Albrecht Glaser und Mariana Harder-Kühnel jeweils drei Mal nicht gewählt worden. Bei Glaser hatten Abgeordnete der anderen Fraktionen Äußerungen zur Religionsfreiheit für Muslime in Deutschland kritisiert. Gegen Harder-Kühnel gab es keine konkreten Vorwürfe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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