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Sorge vor Rechtsextremismus: Mehrheit der Bevölkerung sieht die Demokratie in Gefahr

Sorge vor Rechtsextremismus  

Mehrheit der Bevölkerung sieht die Demokratie in Gefahr

12.09.2019, 16:33 Uhr | dpa

Sorge vor Rechtsextremismus: Mehrheit der Bevölkerung sieht die Demokratie in Gefahr. Bei einer Umfrage haben 53 Prozent der Befragten der Aussage zugestimmt, dass die Demokratie in Deutschland in Gefahr ist.

Bei einer Umfrage haben 53 Prozent der Befragten der Aussage zugestimmt, dass die Demokratie in Deutschland in Gefahr ist. Foto: Maurizio Gambarini. (Quelle: dpa)

Köln (dpa) - Rund die Hälfte der Bevölkerung sieht einer Umfrage zufolge die Demokratie in Deutschland in Gefahr. Die größte Bedrohung geht für eine Mehrheit der Befragten aktuell von Rechtsextremisten aus.

In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov stimmten 53 Prozent der Aussage zu, dass unsere Demokratie in Gefahr ist. Rund vier von zehn Befragten glaubten außerdem, dass sie in den nächsten zehn Jahren schlechter funktionieren wird als heute.

Bei der Parteizugehörigkeit sind aktuell Anhänger der AfD am meisten unzufrieden mit der Demokratie in Deutschland (79 Prozent). Nur wenige Grünen-Anhänger sehen das genauso (19 Prozent). Die Demokratie allgemein bewertete eine klare Mehrheit aller Befragten als mindestens gut (83 Prozent). Allerdings gab nur etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) an, mit der Demokratie in der Bundesrepublik zufrieden zu sein.

Rechtsextremisten sind nach Ansicht von rund der Hälfte der Befragten (47 Prozent) die aktuell größte Bedrohung für unsere Demokratie. Rechtspopulisten und Migranten kamen in der Umfrage auf den zweiten Platz mit 27 Prozent. Auch Linksextremisten und die USA sind nach Ansicht von einem Teil der Befragten (22 Prozent) eine große Bedrohung. Hintergrund der Umfrage ist der Tag der Demokratie am 15. September.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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