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Ausschreitungen in Hamburg: Staatsanwaltschaft klagt 19 G20-Randalierer an

Ausschreitungen in Hamburg  

Staatsanwaltschaft klagt 19 G20-Randalierer an

19.09.2019, 16:26 Uhr | dpa

Ausschreitungen in Hamburg: Staatsanwaltschaft klagt 19 G20-Randalierer an. Proteste am Rande des G20-Gipfels: Im Juli 2017 gingen zahlreiche Menschen auf die Straßen und demonstrierten. (Archivbild) (Quelle: imago images/xim.gs)

Proteste am Rande des G20-Gipfels: Im Juli 2017 gingen zahlreiche Menschen auf die Straßen und demonstrierten. (Archivbild) (Quelle: xim.gs/imago images)

19 Personen müssen sich wegen Auseinandersetzungen mit der Polizei beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg vor Gericht verantworten. Der konkrete Vorfall schlug Wellen, weil mehrere Demonstranten dabei verletzt worden sein sollen.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen 19 junge Demonstranten wegen der Ausschreitungen während des G20-Gipfels in der Straße Rondenbarg erhoben. Die Anklage lautet auf gemeinschaftlichen schweren Landfriedensbruch, gemeinschaftlichen tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchte gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung, wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nana Frombach mitteilte.

Am Morgen des 7. Juli 2017 sollen 150 bis 200 schwarz gekleidete und vermummte Personen in geschlossener Formation vom Altonaer Volkspark in Richtung Innenstadt gezogen sein. Die mit Steinen, Werkzeugen und Böllern bewaffnete Gruppe soll eine Hundertschaft der Bundespolizei angegriffen haben, die die Straße Rondenbarg abgesperrt hatte. Von den Beamten in Schutzkleidung wurde niemand verletzt. Mindestens 14 G20-Gegner wurden nach früheren Angaben verletzt, als sie versuchten, dort vor der Bundespolizei über ein Geländer zu fliehen.
 

 
Die Staatsanwaltschaft beantragte demnach, das Verfahren mit dem Fall eines 20-jährigen Italieners zu verbinden, der bereits im vergangenen Jahr verhandelt wurde. Bis auf ihn seien alle Angeschuldigten Deutsche, eine Person habe zusätzlich die französische Staatsbürgerschaft. Gegen rund 80 weitere erwachsene Personen aus dem Komplex Rondenbarg werde noch ermittelt, bestätigte die Staatsanwaltschaft. Ob es hier zu einem Verfahren komme, sei noch offen. Zuvor hatte die "Welt" berichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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