Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Gutachten stützt Aktiensteuer-Pläne von Olaf Scholz

Finanztransaktionssteuer  

Bericht: Gutachten stützt Aktiensteuer-Pläne von Scholz

30.01.2020, 06:40 Uhr | dpa

Gutachten stützt Aktiensteuer-Pläne von Olaf Scholz. Olaf Scholz: Der Finanzminister will seine Pläne zur Börsensteuer durchsetzen. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld/dpa/Archivbild)

Olaf Scholz: Der Finanzminister will seine Pläne zur Börsensteuer durchsetzen. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild/dpa)

Finanzminister Olaf Scholz versucht mit aller Macht, die EU-Finanztransaktionssteuer durchzusetzen. Ein Bericht stellt nun fest: Die geplante Steuer trifft überwiegend große professionelle Investoren.

Die von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) geplante Steuer auf Aktienkäufe trifft einem Gutachten zufolge überwiegend große professionelle Investoren. Kleinanleger und Privathaushalte seien kaum betroffen, heißt es in einer Untersuchung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, über das die "Rheinische Post" berichtet.

"Ein Großteil des Steueraufkommens in Deutschland würde von professionellen Investoren aus dem Ausland geleistet, etwa von privaten US-Fonds oder von Staatsfonds, da diese die meisten Dax-Aktien halten und handeln", erklären die Wissenschaftler demnach. Von Privathaushalten in Deutschland komme nur ein geringer Teil.

Scholz hat auf europäischer Ebene einen Entwurf für die sogenannte Finanztransaktionssteuer vorgelegt. Wer Aktien kauft, soll 0,2 Prozent des Geschäftswerts an den Fiskus zahlen. Es werden allerdings nicht alle Finanzgeschäfte besteuert, sondern nur Aktien großer Unternehmen mit einem Börsenwert von mehr als einer Milliarde Euro. Ausgenommen ist ebenfalls der gesamte Derivatehandel, also auch stark spekulative Finanzprodukte. Kritiker hatten deshalb argumentiert, die Aktiensteuer belaste vor allem Kleinanleger, die üblicherweise weniger spekulativ vorgehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal