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Greenpeace-Chefin fordert Bekenntnisse von der Kanzlerin

Kampf ums Klima  

Greenpeace-Chefin fordert Bekenntnisse von der Kanzlerin

22.04.2020, 17:42 Uhr | dpa

Spuren der Klimakrise: So hat sich die Erde bereits verändert

Die Klimakrise hat die Erde fest im Griff und verändert den Planeten. Manche Auswirkungen dauern allerdings Jahre oder Jahrzehnte bis sie sichtbar werden. Einige Spuren sind schon heute erkennbar. (Quelle: t-online.de)

Klimakrise: Animationen zeigen den dramatischen Wandel auf der Erde. (Quelle: t-online.de)


Angela Merkel ist Gastgeberin des Petersberger Klimadialogs, einer wichtigen Veranstaltung vor dem nächsten UN-Klimagipfel. Diese Rolle verpflichtet, fordert die Greenpeace-Chefin. Ihre Erwartungen sind hoch. 

Vor wichtigen Klimaschutz-Gesprächen unter deutscher Leitung in der kommenden Woche sieht Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan eine besondere Verantwortung bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Sie muss Klimawissenschaft ganz nach vorne bringen, genauso wie sie es bei den Entscheidungen zu Corona gemacht hat", sagte Morgan am Mittwoch. Am Montag und Dienstag findet der Petersberger Klimadialog statt, an dem gut 30 Minister aus aller Welt und Bundeskanzlerin Merkel teilnehmen werden – wegen der Corona-Krise per Videoschalte. Als Gastgeberin habe Merkel eine "einmalige Verantwortung", sagte Morgan.

Jennifer Morgan: Die Greenpeace-Chefin hat klare Erwartungen an die Bundeskanzlerin.  (Quelle: imago images/Gerhard Leber)Jennifer Morgan: Die Greenpeace-Chefin hat klare Erwartungen an die Bundeskanzlerin. (Quelle: Gerhard Leber/imago images)

Die Weltklimakonferenz in Glasgow ist wegen der Corona-Krise von November aufs kommende Jahr verschoben. Der Petersberger Klimadialog dient jedes Jahr der informellen Vorbereitung – neben vielen UN-Verhandlungen, die derzeit auch nicht wie geplant stattfinden können. Am Dienstag werden nicht nur Merkel, sondern auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres und dem Bundesumweltministerium zufolge vielleicht auch der britische Premier Boris Johnson sprechen.

Klimaexperte Christoph Bals von Germanwatch sagte, das Treffen sei eine Möglichkeit, ein starkes Signal zu senden, dass auch während der Coronra-Krise die Klimakrise angegangen werden müsse. In beiden Krisen gehe es darum, Widerstandskraft auf zwei Wegen aufzubauen: Indem man das Schlimmste verhindere und mit dem umgehe, was sich nicht mehr verhindern lasse. Merkel müsse unter anderem deutlich machen, dass sie die Anhebung des EU-Klimaschutzziels unterstütze.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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